Eishockey-schock: deutschland droht wm-debakel!

Die Enttäuschung ist riesig: Das deutsche Eishockey-Nationalteam steht bei der Weltmeisterschaft am Abgrund. Nach dem historischen 1:6 gegen die Schweiz droht das frühe Aus – ein Szenario, das dem Vorjahr erschreckend ähnlich ist. Moritz Seider, sichtlich frustriert, sprach nach dem Spiel Klartext.

Der fall des teams: was schief lief

Die Leistung der Mannschaft war in der zweiten Hälfte des Spiels ein Desaster. Nach einem vielversprechenden ersten Drittel, in dem die DEB-Auswahl zwar nicht dominiert, aber zumindest Parität bewahrte, brach das Team nach dem 0:1 in Überzahl regelrecht ein. Die Schweizer nutzten die deutsche Verunsicherung gnadenlos aus und schossen das Eis auf.

„Im zweiten Drittel sind wir völlig auseinandergefallen. So kommt ein Spielstand zustande“, wetterte Moritz Seider nach der Partie bei MagentaTV. Seine Worte treffen den Nagel auf den Kopf: Die Defensive war löchrig, die Angriffspower fehlte, und die Abstimmung ließ zu wünschen übrig. Es war ein Auftritt, der kaum an die Leistungen der Vergangenheit erinnerte.

Die trainerstimme und die hoffnungsschimmer

Die trainerstimme und die hoffnungsschimmer

Bundestrainer Harold Kreis versucht, die Situation zu analysieren und die Mannschaft zu beruhigen. „Wie wir damit umgehen, wie wir reagieren ist jetzt entscheidend“, forderte er. Ein trainingsfreier Tag soll den Spielern helfen, den Kopf freizubekommen und neue Kraft zu tanken. Sportvorstand Christian Künast betonte ebenfalls die Notwendigkeit, „den Kopf freizubekommen. Vom Eis müssen wir wegbleiben.“

Die Lage ist ernst: Mit null Punkten und nur zwei Treffern ist Deutschland das Schlusslicht der Gruppe A. Das Viertelfinale scheint in weiter Ferne. Doch Künast will sich nicht geschlagen geben: „Wir haben vier Spiele. Für mich ist noch alles möglich. Man braucht wohl die Hilfe vom ein oder anderen. Wir haben schon mal drei Spiele verloren und sind weitergekommen.“

Die kommende Partie gegen die USA, die ebenfalls in Bedrängnis geraten ist, wird entscheidend sein. Ein Sieg ist nahezu Pflicht, um nicht endgültig das Ruder zu verlieren. Die DEB-Auswahl muss sich fangen und zeigen, dass in ihr noch mehr steckt, als bisher auf dem Eis zu sehen war. Denn eines ist klar: Die Fans erwarten eine Reaktion – und zwar eine deutliche.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber die Zeit drängt. Die deutsche Mannschaft muss jetzt alles daran setzen, um den WM-Traum am Leben zu erhalten. Die Aufgabe ist gewaltig, aber nicht unmöglich. Es liegt an den Spielern und dem Trainerteam, die Wende herbeizuführen und den Fans wieder Hoffnung zu geben.