Betis: rekordbeteiligung an der wm rückt in greifbare nähe!
Real Betis könnte bei der anstehenden Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada eine historische Bilanz aufstellen. Nach fast 120 Jahren Vereinsgeschichte könnten bis zu sieben Spieler des Clubs im WM-Kader stehen – ein potenzieller Rekord für den Verein und ein Beweis für die sportliche Entwicklung der letzten Jahre.
Die lange tradition bétischer wm-teilnehmer
Die Geschichte der Betis-Spieler bei Weltmeisterschaften reicht weit zurück. Bereits 1934 war Simón Lecue für Spanien dabei. Nach einer langen Pause folgten 1978 Julio Cardeñosa und Antonio Biosca. Seitdem war Betis in fast jeder WM-Endrunde vertreten. Rafael Gordillo war 1982 ein prägendes Mitglied der spanischen Nationalmannschaft, und Poli Rincón reiste 1986 nach Mexiko, obwohl er dort keine Einsatzminuten erhielt.
Ein besonderes Kapitel schrieb der argentinische Stürmer Nery Alberto Pumpido bei der WM 1990 in Italien. Sein Traum endete jedoch abrupt durch eine schwere Verletzung. Ähnlich erging es Tab Ramos vier Jahre später, der als US-Amerikaner im eigenen Land spielte, sich aber ebenfalls eine schwere Verletzung zuzog und nie wieder für Betis auflief.
1998 markierte einen Höhepunkt: Mit Alfonso (Spanien), Finidi (Nigeria) und Jarni (Kroatien) stellten drei Betis-Spieler ihre Klasse unter Beweis. Jarni führte seine Mannschaft sensationell ins Halbfinale. Die Erfolge setzten sich fort, als Denilson 2002 mit Brasilien Weltmeister wurde. Joaquín, eine Legende des Vereins, nahm an fünf Weltmeisterschaften teil, während Juanito Gutiérrez 2006 sein erstes WM-Tor erzielte.
Emaná vertrat Kamerun 2010, und Joel Campbell und Andrés Guardado kehrten 2018 nach Russland zurück. Bei der WM 2022 in Katar stellte Betis mit fünf Spielern einen neuen Rekord auf: Guardado (wie Joaquín), Sabaly, William Carvalho, Pezzella und Guido Rodríguez, die mit Argentinien den Titel gewannen.

Wer könnte die rekordbeteiligung perfekt machen?
Die Chancen stehen gut, dass diese Rekordbeteiligung in diesem Sommer noch weiter ausgebaut wird. Neben Guardado, der bereits zweimal für sein Land bei einer WM gespielt hat, könnten Bakambu (Republik Kongo), Fornals (Spanien), Amrabat und Abde (Marokko), Ricardo Rodríguez (Schweiz), Giovani Lo Celso (Argentinien) und Fidalgo (Mexiko) ebenfalls dabei sein. Drei dieser Spieler, Bakambu, Ricardo und Amrabat, laufen zwar nur noch bis zum Vertragsende im Sommer für Betis, aber ihre Nominierung würde den bétischen Stolz dennoch steigern.
Obwohl Antony und Natan aus der Preliste der brasilianischen Nationalmannschaft gestrichen wurden, träumen auch Cucho Hernández und Deossa von einem WM-Einsatz. Isco Alarcón, der Kapitän, wird die Weltmeisterschaft zwar von der Seitenlinie aus verfolgen müssen, drückt aber seinen Teamkollegen die Daumen: “Es ist eines der größten Erlebnisse, mit seinem Land an einer WM teilzunehmen. Spieler wie Antony, Natan oder Fornals verdienen es, die Marke Betis auf der Weltbühne zu präsentieren.”
Die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada wird somit nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch eine Chance für Real Betis, seine internationale Präsenz weiter zu stärken und die Früchte seiner jüngsten sportlichen Entwicklung zu ernten. Die Zahl von potenziellen sieben WM-Teilnehmern unterstreicht den Aufstieg des Vereins zu einem wichtigen Akteur im internationalen Fußball.
