Eisbären-juniors kassieren zweite finalklatsche – memmingen demütigt berlin mit 6:1
15 Stunden nach dem ersten Debakel folgte die nächste Demütigung. Die Eisbären-Juniors verloren auch Spiel zwei der DEB-Finalserie gegen die Memmingen Indians mit 1:6 und stehen mit dem Rücken zur Wand. Eine Hattrick-Show von Anna Rose ließ die Berlinerinnen im Wellblechpalast alt aussehen.
Die Gäste trafen bereits nach 14 Minuten durch Rose zur Führung. Franziska Feldmeier glich zwar in der 22. Minute aus, doch dann schlug Memmingen dreimal innerhalb von vier Minuten zu – Schmid, Matejkova und erneut Rose sorgten für die Vorentscheidung. Im Schlussdrittel legte Rose ihr drittes Tor nach, ehe Nara Elia den Endstand markierte.

Feldmeier spricht von viel skill, aber wenig effekt
„Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht“, sagte Feldmeier nach der Partie, „aber Memmingen hat einfach zu viel Qualität.“ Die Indians zeigten vor allem eins: Effizienz. Bei nur 22 Torschüssen fielen sechs Treffer – ein Tor alle 3,7 Minuten. Berlin dagegen scheiterte an Julia Seidl, die 21 von 22 Schüssen parierte.
Die Serie geht nun nach Memmingen, wo am 28. März das dritte Spiel steigt. Für die Eisbären-Juniors heißt es: gewinnen oder Urlaub. Kein Team in der Geschichte der Frauen-Bundesliga hat je ein Finale nach einem 0:2-Rückstand noch gedreht.
Die Memmingen Indians sind nur noch einen Sieg vom ersten Titelgewinn seit 2019. Die Eisbären-Juniors müssen jetzt beweisen, dass sie mehr sind als ein sympathischer Außenseiter. Die Uhr tickt – und die Eisdecke in Berlin wird dünner.
