Eisbären jagen revanche im viertelfinale – tigers besitzen heimrecht

Heute um 19.30 Uhr puck-drop in der Stadthalle Straubing, und die Eisbären Berlin starten gegen genau jene Mannschaft, die sie in den vergangenen Jahren regelmäßig aus dem Playoff-Rausch holten. Die Straubing Tigers – mit 101 Punkten drittletzter Haupt­rundengegner, nun mit Heimvorteil. Die Berliner? Nur Sechster, 18 Zähler weniger, dafür mit dem Selbstvertrauen einer furiosen 7-Siege-Serie bis zum Saisonfinale.

Serge aubin warnt vor überraschung

„Die Tigers besitzen vier ausgeglichene Reihen, kein Schwachpunkt“, sagt Eisbären-Coach Serge Aubin nach dem Abschlusstraining. „Aber wir haben unser Tempo wiedergefunden.“ Tatsächlich: Nach monatelanger Verletzungsmisere kehren Frank Hördler und Zack Mitchell rechtzeitig zurück. Ihre Plus-Minus-Statistik seit Februar: plus 12. Das Team erstmals seit 2021 wieder komplett.

Die Zahlen sprechen für Straubing: 3 von 4 Hauptrunden-Duellen gingen an die Niederbayern, darunter ein 5:2 vor eigenem Publikum. Die einzige Berliner Niederlage daheim gegen Straubing datiert auf Oktober, als die Hauptstädter noch sieben Stammkranke fehlten. Seither haben die Eisbären 14 von 18 Spielen gewonnen – Tendenz steigend.

Tv-tipp: free-tv überträgt spiel 1

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Kein Abo nötig: DF1 zeigt die Partie ab 19.15 Uhr kostenlos, MagentaSport liefert wie gewohnt Parallelkamera und Mikrofon bei den Trainerbänken. Die Quote der vergangenen Playoff-Serie 2024: 1,42 Millionen Zuschauer beim entscheidenden fünften Spiel. Erwartet wird heute ein Marktanteil von über 12 % – ein neuer Rekord für ein Viertelfinale.

Die Frage ist nicht, ob die Eisbären gewinnen können – das bewiesen sie dreimal in Serie. Die Frage ist, ob sie es früh genug tun, bevor Straubings Top-Line um Ryan Kuffner mit 87 Saisontoren die Serie wegläuft. Bei den Buchmachern liegt Berlin trotz schlechterer Platzierung als Favorit – Quote 1,85. „Playoffs sind ein Neustart“, sagt Aubin. „Und wir starten mit dem Rücken zur Wand – genau da fühlen wir uns wohl.“