Eisbären fixieren 5:2-sieg in dresden – playoff-tor klopft

Die Eisbären Berlin haben sich selbst wieder ins Rennen um das letzte Viertelfinalticket geschmissen. Mit einem 5:2 beim sportlich bereits abgestiegenen Dresdner Eislöwen schob sich der Hauptstadtklub auf 73 Punkte und liegt nur noch einen Zähler hinter Fischtown Bremerhaven – bei noch vier verbleibenden Spielen.

Ein doppelschlag binnen 67 sekunden

Andreas Eder und Jonas Müller schraubten die Entscheidung in die Eisfläche: Innerhalb von 67 Sekunden trafen sie zur 4:2- und 5:2-Endstellung. Dresden war vor 6.800 Zuschauern lange auf Augenhöhe, doch nach dem 3:2 durch Markus Vikingstad in der 46. Minute verpuffte der Widerstand. Die Eislöwen verloren damit ihr 29. Saisonspiel und bleiben Tabellenletzter.

Für die Berliner war es der dritte Sieg in Serie. Torhüter Mathias Niederberger parierte 28 Schüsse und hielt seine Mannschaft mit Glanztaten im Mittelabschnitt auf Kurs. Trainer Serge Aubin atmete nach Abpfiff sichtlich durch: „Wir haben die Nerven behalten, als Dresden drückte. Jetzt liegt es an uns, die Lücke zu Bremerhaven zu schließen.“

Der restplan verheißt spannung

Der restplan verheißt spannung

Die Eisbären gastieren am Freitag bei den Iserlohn Roosters, empfangen danach Straubing, reisen nach Nürnberg und beenden die Hauptrunde gegen Augsburg. Fischtown muss unterdessen in München und gegen Schwenningen ran – zwei Gegner, die noch um die direkte Qualifikation zittern. Die Playoff-Tür steht offen, doch die Berliner können sich keinen Ausrutscher leisten.

Die Causa bleibt offen bis zum letzten Bully. Denn wer am Ende auf Rang sechs landet, spart sich die Qualifikationsrunde und trifft im Viertelfinale auf den Tabellendritten. Für Berlin wäre das ein kleiner Coup nach einer Saison, die lange wie ein Stotteren wirkte. Die Wende ist da – nun muss sie nur noch durchgezogen werden.