Eisbären berlin dominieren: zwölfter titel in sicht!

Berlin ist auf dem Weg zur Eishockey-Geschichte! Die Eisbären Berlin haben im zweiten Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Adler Mannheim einen beeindruckenden 5:1-Sieg gefeiert und damit die Chance auf den zwölften Titel in der Vereinsgeschichte deutlich gemacht. Leo Pföderl präsentierte sich dabei in herausragender Form und katapultierte seine Playoff-Bilanz auf eine bisher unerreichte Höhe.

Pföderl schreibt del-geschichte

Pföderl schreibt del-geschichte

Die Leistung von Leo Pföderl sollte man sich in die Annalen der DEL-Geschichte verbuchen. Mit einem Doppelpack im entscheidenden Spiel erreichte der Rekordtorjäger die magische 50-Treffer-Marke in den Playoffs – eine Leistung, die bisher niemand vor ihm vollbracht hat. Seine Treffer waren nicht nur spielentscheidend, sondern zeigten auch seine außergewöhnliche Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

Doch es war nicht nur Pföderl, der glänzte. Die Eisbären Berlin agierten von der ersten Minute an gnadenlos effizient und ließen ihren Gegnern kaum Luft zum Atmen. Manuel Wiederer, Liam Kirk und Eric Hördler trafen ebenfalls für die Hauptstädter und unterstrichen die beeindruckende Teamleistung. Besonders der Start in die Partie war ein Schock für die Adler: Bereits nach drei Minuten erzielte Wiederer die Führung, die das Team von Serge Aubin im weiteren Verlauf ausbauen konnte.

Torwart Stettmer hält Mannheim auf Distanz

Ein entscheidender Faktor für den Berliner Sieg war zweifellos die herausragende Leistung von Torwart Jonas Stettmer. Der Schlussmann vereitelte zahlreiche hochkarätige Chancen der Mannheimer und hielt seinen Kasten sauber, bis Zach Solow spät einen Treffer erzielen konnte. Stettmer frustrierte die Angreifer der Adler immer wieder und gab seinem Team die nötige Sicherheit.

Die Adler Mannheim, die erstmals seit 2019 im Finale standen, kämpften zwar mit großem Engagement, doch gegen die abgebrühte Spielweise der Eisbären waren sie machtlos. Das Fehlen von Justin Schütz, dem verletzten Topscorer, tat sein Übriges. Leon Gawanke kehrte zwar zurück, doch konnte er das Blatt nicht wenden.

Die Eisbären Berlin führen nun mit 2:0 in der Endspielserie und sind nur noch zwei Erfolge vom erneuten Triumph entfernt. Am Dienstag geht es in Mannheim weiter, wo die Berliner bereits am Freitag einen deutlichen 7:3-Sieg errangen. Es bleibt abzuwarten, ob die Adler Mannheim die Wende schaffen können oder ob die Eisbären ihren Spielzug konsequent fortsetzen und die DEL-Geschichte einmal mehr umschreiben werden.

Die Bilanz spricht eindeutig für die Eisbären: Seit 2002 haben sie in der Meisterrunde nicht mehr gegen Mannheim verloren und seit sieben Jahren überhaupt keine Serie mehr. Die Dominanz der Berliner ist beeindruckend und lässt wenig Zweifel daran, dass sie diesem Erfolg in dieser Serie treu bleiben werden. Der Titel scheint nur noch Formsache zu sein.