Dugarry zerstört greenwood: „ein elender typ – soll sich verpissen“

Christophe Dugarry hat mit einer Tirade gefeuert, die selbst in der französischen Fußballszene, bekannt für laute Töne, ein Nachbeben auslöst. Der Weltmeister von 1998 schlug nach der 1:3-Pleite von Olympique Marseille gegen Nantes in seinem Podcast Rothen s’enflamme auf RMC-Sport voll durch – und sein primäres Ziel hieß Mason Greenwood.

„Er spuckt allen ins gesicht“

Greenwood, 23, trug sich gegen Nantes mit einem harmlosen Auftritt in die schwarzen Listen ein. Kein Tor, keine Dribblings, keine Gegenwehr. Dugarry ließ kein Blatt vor den Mund: „Dieser Junge wurde ausgeschlossen, hat einen schweren Fehler begangen, bevor Marseille ihn holte. Der Klub hat ein Riesenrisiko eingegangen. Man hat ihm alles hingelegt – und er lacht über alle. Er ist ein elender Typ.“

Die Worte klangen nicht wie eine Analyse, sondern wie ein persönlicher Rachefeldzug. Dugarry fuhr fort: „Du bist der Anführer, alle hoffen auf dich. Was gibst du zurück? Nichts. Du bist ein miserabler Kerl. Hau ab. Keiner wird eine Träne vergießen.“

25 Tore, aber keine gnade

25 Tore, aber keine gnade

Die Zahlen? Die interessieren Dugarry nicht. Greenwood erzielte in dieser Saison 25 Tore in 48 Pflichtspielen – Rekordwerte für einen OM-Stürmer seit der Ära Drogba. Doch der ehemalige Bordeaux-Angreifer dreht den Spieß um: „Was er gegen Nantes abliefert, ist eine Schande. Kein Einsatz, keine Eier, null Respekt. Er gehört an den Pranger.“

Der Hintergrund: 2022 warf ihn Manchester United nach Vorwürfen wegen versuchter Vergewaltigung und häuslicher Gewalt raus. Die Ermittlungen wurden 2023 eingestellt, die Anschuldigungen zurückgezogen. Marseille setzte dennoch ein Statement, als es den Engländer im Sommer 2024 verpflichtete – ein Bekenntnis zur zweiten Chance. Genau diese Chance, so Dugarry, „verspielt Greenwood mit jedem lethargischen Schritt“.

Marseille steht im kreuzfeuer

Marseille steht im kreuzfeuer

Der Klub schweigt bislang offiziell. Intern sickert durch, man wolle das Thema nicht weiter befeuern. Doch die Uhr tickt. OM liegt in Ligue 1 fünf Punkte hinter der Champions-League-Ränge, die Europa-League-Teilnahme ist gefährdet. Trainer Roberto De Zerbi muss liefern – und Greenwood ist sein nomineller Glücksbringer.

Dugarrys Urteil bleibt unerbittlich: „Er soll sich verpissen. Mit so einem Charakter gewinnt man keine Titel, nur Sympathiepunkte bei Banken, die seine Gehaltschecks einlösen.“

Die französische Sportpresse diskutiert nicht mehr über Taktik, sondern über Moral. Und Greenwood? Der flog nach dem Spiel heimlich über den VIP-Ausgang, um den Journalisten zu entgehen. Die Bilder gingen viral – und bestätigen nur, was Dugarry skandiert: Diese Geschichte wird nicht ruhig enden.