Dtm 2026: neue autos, neue gesichter – der saisonstart in spielberg!

Die DTM feiert 2026 ihr 42. Jubiläum mit einem fulminanten Neustart! Spielberg wird zum Auftaktrennen, doch hinter den Kulissen brodelt es: Last-Minute-Champion Ayhancan Güven fehlt, und die Hersteller präsentieren eine Flut an neuen Boliden. Was hat sich wirklich geändert, und wer wird um den Titel kämpfen?

Ein blick auf den veränderten kalender

Die traditionellen acht Rennwochenenden bleiben erhalten, doch die Reihenfolge wurde auf den Kopf gestellt. Nach dem Saisonstart in Spielberg, der bereits 2020, 2021 und 2022 für Spannung sorgte, folgt Zandvoort in den Niederlanden. Anschließend rollt die DTM durch Deutschland, mit dem Höhepunkt auf dem Nürnberger Norisring im Juli und dem Finale auf dem Hockenheimring am zweiten Oktoberwochenende – eine Woche später als im Vorjahr. Diese kleinen Verschiebungen könnten sich auf die strategischen Entscheidungen der Teams auswirken.

Die hersteller im kampf um die vorherrschaft

Die hersteller im kampf um die vorherrschaft

Die GT3-Landschaft erlebt gerade eine Renaissance, und die DTM profitiert davon. Ferrari bringt den 296 GT3 mit frischen Modifikationen, während Ford den Mustang GT3 und Porsche den 911 GT3R überarbeiteten. Besonders auffällig ist Lamborghini mit dem komplett neuen Temerario GT3, der nun auf einen Twinturbo- statt auf einen Saugmotor setzt. Dieser Wechsel könnte die Performance maßgeblich beeinflussen.

Doch die größte Neuerung betrifft die Reifen: Pirelli liefert ab 2026 exklusive Pneus, die sich deutlich vom bisherigen DHG-Standard unterscheiden. Nach intensiven Tests entschied sich das Team für die Variante “Option 4”, die dem alten Reifen am nächsten kommt. Trotzdem verspricht der neue Reifensatz schnellere Aufwärmzeiten und einen höheren Grip im Qualifying – allerdings geht das zu Lasten der Haltbarkeit. Ein Balanceakt für die Teams!

Das fahrerfeld: wer ersetzt die stars?

Das fahrerfeld: wer ersetzt die stars?

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Fahrerfeld um vier Top-Piloten kleiner geworden: Ayhancan Güven, René Rast, Jack Aitken und Jordan Pepper fehlen. René Rast wurde durch Kelvin van der Linde ersetzt, während Ricardo Feller bei Manthey-Porsche Güvens Platz einnimmt. Matteo Cairoli beerbt Aitken, flankiert vom jungen Niederländer Thierry Vermeulen. Mirko Bortolotti löst Pepper bei Grasser Racing ab. Trotz dieser Veränderungen stehen mit Bortolotti, Preining und Wittmann weiterhin drei ehemalige Champions am Start, die ihre Ambitionen untermauern.

Auch die Mercedes-AMG-Truppe bleibt mit Auer, Engel, Gounon und dem aufstrebenden Tom Kalender stark. Nicki Thiim wechselt nach Jahren bei Lamborghini zu Aston Martin, während Nicolas Baert als sein “Co-Pilot” fungiert. Abt Sportsline setzt weiterhin auf Werksfahrer Marco Mapelli, während Dörr Motorsport mit Timo Glock und Haupt Racing mit Arjun Maini und dem jungen Nachwuchstalent Finn Wiebelhaus größere Ziele verfolgen.

Live im tv und stream: so verpasst du nichts

Wie in den Vorjahren überträgt ProSieben alle Rennen der DTM live im Fernsehen. Ergänzend bieten Joyn und ran.de Streaming-Möglichkeiten. Tobias Schimon kommentiert die Rennen, unterstützt von aktuellen und ehemaligen Rennfahrern wie David Schumacher, Maximilian Götz und Mike Rockefeller. Die Experten versprechen spannende Einblicke hinter die Kulissen.

Die DTM steht vor einer aufregenden Saison. Mit neuen Autos, neuen Gesichtern und einem leicht veränderten Kalender verspricht der Kampf um den Titel noch intensiver zu werden. Die Frage ist nicht, wer gewinnt, sondern wie – und ob die neuen Reifen tatsächlich den entscheidenden Unterschied machen werden.