Schock in leicester: ex-champion stürzt in die drittklassigkeit ab!

Zehn Jahre nach dem sensationellen Premier-League-Titel ist der Absturz perfekt: Leicester City ist abgestiegen. Ein erbitterter Kampf bis zur letzten Minute nützte nichts, die „Füchse“ müssen sich auf ein neues, deutlich bescheideneres Kapitel in ihrer Vereinsgeschichte einstellen – in der League One.

Ein jahrzehnt des triumphes und die bittere kehrseite

Ein jahrzehnt des triumphes und die bittere kehrseite

Der 2016 errungene Meistertitel gegen alle Erwartungen hallt noch immer nach, ein Märchen, das die Fußballwelt in Atem hielt. Hinzu kamen der FA-Cup-Sieg 2021 und der Supercup-Triumph gegen Manchester City. Doch was einst als Neubeginn für Leicester City galt, entpuppt sich nun als ein Abgrund. Die jüngste Niederlage gegen Hull City, ein 2:2, besiegelte das Schicksal. Liam Millar (18.) und Oli McBurnie (63.) sorgten für die Führung der Gäste, die James Jordan (52., Elfmeter) und Luke Thomas (54.) jedoch kurzzeitig ausgleichen konnten.

Der Fall des einst so stolzen Vereins ist umso schmerzlicher, da er sich seit Monaten abzeichnete. Nur ein Sieg aus den letzten 18 Ligaspielen – die Bilanz spricht Bände. Doch es ist nicht nur die sportliche Misere, die die Fans beschäftigt. Ein Sechs-Punkte-Abzug aufgrund von Verstößen gegen die Finanzregeln erschwerte die Situation zusätzlich. Der Druck auf Klubboss Khun Aiyawatt ‚Top‘ Srivaddhanaprabha wächst, und die Unzufriedenheit in der Fangemeinde ist spürbar. Rufe nach dem Rauswurf von Sportdirektor Jon Rudkin sind lauter geworden, und die Spieler werden öffentlich angefeindet: „Ihr seid nicht geeignet, dieses Trikot zu tragen!“

Die Frage, die sich nun stellt: Wie kann Leicester City diesen Tiefpunkt überwinden und den Weg zurück in höhere Spielklassen finden? Die Antwort liegt nicht nur auf dem Platz, sondern auch in einer grundlegenden Erneuerung der Vereinsstruktur und einer stärkeren Verbindung zu den treuen Fans. Die Absetzung in die Drittklassigkeit ist ein Warnsignal, das Leicester City nicht ignorieren darf, wenn es die glorreichen Zeiten wieder aufleben lassen will. Die Lehren aus der Vergangenheit, insbesondere dem schnellen Wiederaufstieg nach dem Abstieg 2008, müssen nun für die Zukunft genutzt werden.