Dhb-frauen: belgien steht vor dem fall – em-ticket perfekt?
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen präsentiert sich in der EM-Qualifikation in beeindruckender Form. Fünf Spiele, fünf Siege – das Team von Markus Gaugisch marschiert nahezu mühelos durch die Vorrunde. Am Sonntagabend steht nun das Duell gegen Belgien an, das letzte Hürde auf dem Weg zum Kontinentalturnier im Dezember.
Ein klarer favorit gegen das schlusslicht
Die Ausgangslage ist denkbar klar: Spitzenreiter Deutschland trifft auf das Schlusslicht Belgien, das bisher nur einen einzigen Sieg in der Gruppe 3 feiern konnte. Dieser gelang gegen Nordmazedonien – ein Resultat, das die Diskrepanz zwischen den beiden Teams aufzeigt. Die deutsche Auswahl hat sich bereits für die EM qualifiziert, doch ein Erfolg gegen Belgien würde eine makellose Qualifikation bedeuten und das Selbstvertrauen für das Turnier in der Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und der Türkei weiter stärken.
Das letzte Aufeinandertreffen in Belgien endete bereits deutlich mit 35:27 zugunsten der Deutschen. Ein ähnliches Ergebnis am Sonntag wäre wenig überraschend.

Personelle veränderungen im dhb-team
Für Markus Gaugisch bedeutet das bevorstehende Spiel auch die Chance, jungen Spielerinnen frühzeitig im Team zu integrieren. Sarah Wachter, Annika Lott und Marlene Tucholke fallen verletzungsbedingt aus, weshalb Katharina Filter und Lena Degenhardt ins Aufgebot rutschen. „Das ist perspektivisch wichtig“, erklärte der Bundestrainer. Er wolle die Möglichkeit nutzen, neue Spielerinnen zu testen und sie in die etablierten Abläufe einzubinden.
Die EM selbst findet vom 3. bis 20. Dezember 2026 statt und verspricht spannende Duelle in fünf verschiedenen Ländern. Die deutsche Mannschaft reist mit großem Selbstbewusstsein an und will in der Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und der Türkei eine entscheidende Rolle spielen.
