Daniela maier triumphiert: olympia-gold und blick nach vorn für skicross-star
Historischer sieg für daniela maier im skicross
Die Schwarzwälderin Daniela Maier hat am Freitag eine beeindruckende Karriere gekrönt und sich die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen im Skicross gesichert. Nach der berauschenden Freude über den Sieg blickt Maier bereits voller Tatendrang in die Zukunft. “Ich werde weitermachen”, erklärte die Skicrosserin, “ich freue mich unheimlich aufs Rennen fahren.”

Keine motivationsprobleme nach dem gold
Entgegen mancher Befürchtungen sieht Maier keine Anzeichen für Motivationsprobleme nach dem Gewinn der Goldmedaille. “Wir werden wieder Weltcup für Weltcup Gas geben und hoffentlich gute Battles haben”, so Maier. Aktuell genießt sie jedoch erst einmal den Moment und versucht, “den Tag zu genießen”. Die Goldmedaille, die sie kaum aus den Händen geben möchte, “sieht sehr schön aus und gefällt mir sehr gut.”

Vergleich mit peking: gold glänzt noch schöner
Maier verglich das neue Edelmetall mit ihrer Bronzemedaille von 2022 in Peking: “Sie ist sehr schwer, ähnlich wie die damals in Peking, aber sie glänzt natürlich viel schöner in Gold.” Auch kleinere Pannen, wie eine rote Zunge auf den Siegerfotos, konnte ihre Freude nicht trüben. “Das sieht man?”, fragte sie lachend und erklärte, dass sie vorab erkältet war und versuchte, ihren Hals geschmeidig zu halten.
Kurioser schuh-tausch bei der siegerehrung
Auch bei der Siegerehrung gab es eine unerwartete Wendung. Maier wollte ursprünglich mit ihren eigenen Skischuhen auf das Podium, diese befanden sich jedoch in der Athlete's Lounge. Kurzentschlossen griff sie zu den Schuhen von Sportdirektor Heli Herdt. “Größe 42, ein bisschen zu groß, aber für den einen Sprung hat's gepasst”, verriet sie im ZDF.
Blick auf das herrenrennen am samstag
Nach Maiers Triumph gilt der Blick nun dem Herrenrennen am Samstag ab 12:00 Uhr (ARD und Eurosport). Florian Fischer, Tim Hronek, Cornel Renn und Florian Wilmsmann wollen an den Erfolg ihrer Teamkollegin anknüpfen. Besonders Wilmsmann (aktuell Dritter im Gesamtweltcup) und Hronek haben realistische Medaillenchancen.
Maier: gold als impuls für den skicross-sport
Maier betonte, dass ihr Gold “sehr viel für den Sport” bedeute und zur Weiterentwicklung beitragen soll. Sie möchte dazu beitragen, dass der “coole Sport öfter übertragen wird und wir viele Zuschauer und Nachwuchs generieren können”. Ihre vollständige Genesung steht nun im Vordergrund, bevor sie sich neuen Herausforderungen stellt.
