Curling-schock: deutsche hoffnungen bei der wm platzen!

Ogden, Utah – Der Traum von Medaillen für die deutschen Curler bei der Weltmeisterschaft ist geplatzt. Nach einer enttäuschenden Vorstellung und der vierten Niederlage in Folge stehen die Chancen auf ein Playoff-Ticket mau. Marc Muskatewitz und sein Team müssen sich eingestehen, dass das ambitionierte Ziel verfehlt wurde.

Die schmerzliche erkenntnis: präzision fehlte

Die schmerzliche erkenntnis: präzision fehlte

Die 3:8-Niederlage gegen Schweden verdeutlichte deutlich die Probleme der deutschen Mannschaft. „Wir haben unser Ziel verfehlt. Das ist natürlich extrem schade“, kommentierte Skip Marc Muskatewitz die bittere Pleite. Die mangelnde Präzision im Spiel war ein wiederkehrendes Thema, das den deutschen Curler zu schaffen machte. Es war einfach sehr ärgerlich, so Muskatewitz.

Die vorherigen Partien gegen Schottland (4:10), die Schweiz (6:7) und Japan (4:10) hatten bereits den negativen Trend gesetzt. Mit insgesamt sechs Niederlagen und lediglich vier Siegen ist der Aufstieg in die Playoff-Runde rechnerisch ausgeschlossen. Die verbleibenden Spiele gegen China und Kanada sind somit nur noch von statistischer Bedeutung.

Ein Rückschlag nach den Olympischen Spielen Die Enttäuschung ist umso größer, da die WM als Chance gesehen wurde, nach dem verpassten Olympia-Erfolg in Cortina d'Ampezzo wieder anzugreifen. Bei den Spielen hatte das Team den siebten Platz belegt und die Medaillenränge knapp verfehlt. Es ist ein erneuter Rückschlag für den Deutschen Curling-Verband (DCV).

Muskatewitz analysierte die Schwächen seiner Mannschaft: „Wir hatten eigentlich einen sehr guten Start in die WM, aber ab Spiel drei haben wir die Sicherheit verloren. Wir haben deutlich unpräziser gespielt, was der Gegner dann immer schnell ausnutzen konnte.“ Die fehlende Konstanz und die daraus resultierenden Fehlerkosten führten letztendlich zum Scheitern.

Die WM-Enttäuschung stellt einen weiteren Tiefpunkt in einer Saison voller Misserfolge für das deutsche Curling-Team dar. Es bleibt abzuwarten, welche Schlüsse aus dieser Erfahrung gezogen werden und wie der DCV die Zukunft gestalten will, um wieder an alte Erfolge anzuknüpfen. Die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr an die Weltspitze schwindet indes.