Coppa america: usa kehrt doch zurück – überraschung in neapel!
Ein überraschender Wendepunkt im Rennen um die Coppa America 2027: Nur wenige Wochen nachdem sie ihre Teilnahme abgesagt hatten, hat das American Racing Challenger Team USA seine Entscheidung revidiert und wird doch in Neapel an den Start gehen. Damit steht das Feld für die prestigeträchtigste Regatta der Welt erstmals in Italien komplett.

Ken read übernimmt das ruder
Die Nachricht sorgte für Aufsehen in der internationalen Segelgemeinschaft. Das Team, das unter der Leitung von Skipper Ken Read antritt – einer Legende im amerikanischen Segelsport – wird nun mit den anderen Herausforderern um den Gewinn der „alten Kanne“ konkurrieren. Read, bekannt für seine strategische Brillanz und sein unermüdlicher Einsatz, soll maßgeblich an der Kehrtwende beteiligt gewesen sein.
Die Entscheidung der Amerikaner hat weitreichende Folgen. Neben Team New Zealand, Luna Rossa, Alinghi, K-Challenge und Gb1 ist nun auch der US-Herausforderer dabei. Andrea Abodi, der italienische Sportminister, lobte die Entwicklung als „Bestätigung der globalen Anziehungskraft dieses Ereignisses“ und betonte, dass die sechs Teams ein „bedeutendes Zeichen für die internationale Beteiligung“ darstellen.
Was diesen Einstieg besonders bemerkenswert macht, ist die Übernahme sämtlicher sportlicher Vermögenswerte von American Magic. Das bedeutet, dass das US-Team direkt mit dem AC75 „Patriot“ und den AC40-Booten in die Vorbereitungen einsteigen kann – ein klarer Vorteil gegenüber anderen Teams, die von Null anfangen müssen. Die Investition unterstreicht das ernsthafte Engagement der USA im Kampf um die Coppa America.
Die Vorbereitungen auf die Coppa America 2027 laufen bereits auf Hochtouren. Die Preliminaries finden vom 21. bis zum 24. Mai in Cagliari statt. Dort werdensich die Teams messen, bevor die eigentlichen Regatten im Frühling 2027 in Neapel stattfinden. Die Augen der Segelwelt sind auf Italien gerichtet – und nun auch auf die Rückkehr der Amerikaner, die mit ihrer beeindruckenden Geschichte und dem unbändigen Siegeswillen eine neue Ära im Segelsport einläuten könnten.
Die USA blicken auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte in der America’s Cup zurück: Sie gewannen die erste Austragung 1851 und verteidigten den Pokal anschließend 132 Jahre lang – einen Rekord, der in der Sportwelt seinesgleichen sucht. Mit Ken Read an der Spitze und einem gut ausgestatteten Team ist es durchaus vorstellbar, dass die Amerikaner auch in Neapel wieder in den Genuss des Siegesgeschmacks kommen.
