Coppa america: usa kehrt doch zurück – überraschung in neapel!
Ein überraschender Wendepunkt im Rennen um die Coppa America 2027: Nur wenige Wochen nachdem sie ihre Teilnahme abgesagt hatten, hat das American Racing Challenger Team USA seine Entscheidung revidiert und wird doch in Neapel antreten. Damit steht das Feld für die prestigeträchtige Regatta komplett – und die Segelstadt kann sich auf ein hochkarätiges Rennen freuen.

Einigung kurz vor knapp: die usa springen ins rennen
Die Nachricht kam wie aus dem Nichts: American Racing Challenger hatte im Oktober 2025 bereitserklärt, nicht an der 38. Auflage der Louis Vuitton America's Cup teilnehmen zu wollen. Doch nun, mit knappem Zeitabstand, hat sich das Team umgeschnappt und wird doch in der Bucht von Neapel an den Start gehen. Skipper Ken Read, eine absolute Legende im Weltklasse-Segelsport, wird das Team führen. Die Entscheidung dürfte für die Organisatoren ein echter Glücksfall sein, denn sie garantiert noch mehr Aufmerksamkeit und Spannung für das Rennen.
Die historische Bedeutung der USA darf dabei nicht vergessen werden. Sie gewannen die allererste America's Cup 1851 und verteidigten den Titel unglaubliche 132 Jahre lang – eine beispiellose Siegesserie in der Sportgeschichte. Die Rückkehr der Amerikaner unterstreicht zudem die globale Anziehungskraft dieses Events. Sportminister Andrea Abodi bezeichnete die Teilnahme als „Bestätigung der Globalität dieses Events und des Reizes, Teil davon zu sein.“
Das Team profitiert von einer vorteilhaften Übernahme: American Racing Challenger Team USA übernimmt sämtliche sportlichen Vermögenswerte von American Magic, darunter der AC75 Patriot und die AC40-Yachten. Diese Ressourcen ermöglichen es dem Team, bestmöglich in das Rennen einzugreifen. Die Konkurrenz ist groß: Neben den USA treten Team New Zealand, Gb1, Luna Rossa, Alinghi und K-Challenge an – sechs Teams, die um die begehrte „alte Kanne“ kämpfen.
Doch bevor es um die Hauptprämie geht, stehen die vorläufigen Regatten in Cagliari an, vom 21. bis zum 24. Mai. Dort werden sich die Teams bereits zeigen und erste Erfahrungen sammeln können. Die Luft ist raus – oder besser gesagt, die Segel sind gesetzt – für ein spannendes Kapitel in der Geschichte der America's Cup.
