Conte wirft hojlund-debüt gegen turin in die waagschale

Im Maradona-Stadion geht’s um mehr als drei Punkte. Antonio Conte will beim 1:4 in Rom den Knick korrigieren, D’Aversa träumt nach dem Lazio-Coup vom zweiten Sieg in Folge. Beide Trainer vertrauen auf Neugier statt Routine.

Conte verbannt lobotka-krise ins mittelfeld-umstandskränzchen

Ohne den verletzten Regisseur Lobotka rückt Gilmour an die Seite von Elmas – ein Duo, das noch nie 90 Minuten gemeinsam überstand. Die Vorgabe ist klar: sofortiger Ballgewinn, kein langer Aufbau. Dahinter wartet Juan Jesus als zusätzlicher Libero, vorn soll Hojlund mit seinem ersten Startelfeinsatz die Torflaute (nur vier Treffer in den letzten fünf Ligaheimspielen) beenden.

Spinazzola und Politano erhalten den Auftrag, die Außenbahnen zu veröden, während Alisson Santos zwischen den Linien die Lücken sucht. Die Neapolitaner benötigen einen Sieg, um den Rückstand auf die Champions-League-Ränge nicht auf sieben Punkte anwachsen zu lassen. Die Stimmung ist angezähnt, die Kurve fordert ein Zeichen.

D’aversa setzt auf vlasic-zauber und zapata-simeone-doppelschlag

D’aversa setzt auf vlasic-zauber und zapata-simeone-doppelschlag

Turins Coach bleibt seiner Erfolgsformation treu: dieselbe Startelf, die am Wochenende Lazio entzauberte. Vlasic agiert hinter dem Sturmduo, das mit körperlicher Präsenz die Innenverteidigung von Napoli zermürben soll. Lazaro und Obrador sollen die Konter über die Flügel tragen, Gineitis und Prati im Zentrum die zweiten Bälle sichern.

Die Statistik spricht gegen die Gäste: seit 14 Jahren wartet Turin auf einen Sieg im Maradona. Doch die Serie sieht D’Aversa als „mentale Last, kein Naturgesetz“. Mit 27 Punkten aus 27 Spielen steht der Klub zwei Zähler über dem Strich – ein Punktgewinn würde die rote Zone erst einmal auf Distanz halten.

Anpfiff: 20.45 Uhr MEZ, live auf DAZN und Sky Sport. Wer sich durchsetzt, darf durchatmen – die Verlierer rutschen tiefer in den Strudel aus Druck und Pokalträumen.