Como vs. roma: 51 punkte, ein ticket – fabregas’ revanche oder gasperinis rückkehr?
Heute um 17.09 Uhr rollt im Giuseppe-Sinigaglia der Ball, und mit ihm die Champions-League-Träume von zwei Klubs, die sich in der Tabelle wie Zwillinge sehen: Como und Roma, beide 51 Zähler, beide noch ohne Ticket fürs große Fest. Wer zuerst trifft, trifft die Geschichte.
Fabregas wirft den handschuh – mit derselben formation, die zuletzt lecce und monza zerlegte
Der 37-jährige Chefcoach der Larianer vertraut wieder auf das 3-4-2-1, das Baturina hinter Douvikas frei auflaufen läßt. Smolcic rückt links in die Kette, Sergi Roberto soll Koné & Co. die Räume verengen. Die Botschaft: Pressing von der ersten Minute, sonst wird’s eng gegen die Giallorossi, die Como in 30 Duellen schon 16 Mal schlugen.
Doch die Zahlen lügen nicht. In den letzten vier Partien hat Como fünf Punkte aus Roms Reich gestohlen. Und: Der Club aus der Seidenstadt hat drei Siege in Serie – die beste Serie seit dem Aufstieg.

Gasperini muss improvisieren – ndicka fehlt, mancini kehrt zurück
Der Coach der Roma verzichtet auf ein klassisches 4-2-3-1 und geht mit drei Innenverteidigern. Hermoso, Mancini und Ghilardi bilden die Mauer, Celik und Wesley übernehmen die Außenbahnen. Die Entscheidung fällt im Zentrum: Koné vor der Abwehr, Pellegrini als hängende Spitze, Malen allein vorne. Ohne den verletzten Ndicka wird die Deckung schneller, aber auch verwundbarer bei Konter.
Schiedsrichter Davide Massa pfiff schon fünf Roma-Spiele diese Saison – drei endeten mit Rot. Eine Statistik, die beide Seiten kennen.
Der Knackpunkt heißt Tempo. Como will das Spiel in der eigenen Hälfte erstickend gestalten, Roma setzt auf schnelle Umschaltmomente. Wer den ersten Schlag landet, gewinnt wahrscheinlich den Abend – und vielleicht schon den Platz an der Sonne der Königsklasse.
Es ist der 31. Vergleich, und keiner war je so viel wert. Die Kurve wird kochen. Die Fernseher werden glühen. Und einer von beiden wird nach 90 Minuten endlich allein an der Tabellenspitze stehen – mit 54 Punkten und dem Duft von Champions-League-Geld in der Nase.
