Cleveland stopft milwaukee, hart schreibt geschichte – und pistons bangen um cunningham
Die Nacht gehörte den Cleveland Cavaliers, Josh Hart und einem Schreckmoment für Cade Cunningham. Nach der Blamage in Dallas rissen Darius Garland und Evan Mobley die Cavs mit 27 Punkten jeweils aus der Schlinge – 123:116 gegen die ohne Giannis Antetokounmpo und Myles Turner dezimierten Bucks. Milwaukee stemmte sich mit Kevin Porter Jr. (25) und 57 Bank-Punkten dagegen, doch Sam Merrills Dreier auf 112:104 ließ die Führung 90 Sekunden vor Schluss klirren.
Das hart-kapitel: 33 punkte, ein fehlwurf, rekord
Während Cleveland also nur die Pflicht erledigte, lieferte Josh Hart die Gala. In 26 Minuten warf der 1,93-Meter-Swingman 12/13 aus dem Feld, traf alle fünf Dreier und summierte 33 Punkte, sieben Rebounds, fünf Assists, zwei Steals. Die NBA-Sprechstunde twittert schon: Noch nie zuvor vereinte ein Spieler mindestens 30 Punkte, fünf Assists, fünf Dreier und 90 Prozent Trefferquote in einem Spiel. Die Knicks fegen Indiana mit 136:110, die Pacers kassieren damit ihre 14. Pleite in Serie – Franchise-Negativrekord. Platz drei im Osten ist für New York jetzt Beton.

Pistons bangen: cunningham krümmt sich, duren dominiert
Bei den Detroit Pistons war die Freude getrübt. Cade Cunningham verfolgte einen Loose Ball, blieb hängen, rappelte sich auf – und ging Sekunden später gebückt in die Kabine. Diagnose: Rückenkrämpfe. Ob er gegen Boston mitmacht, steht offen. Ohne ihn zerlegt Detroit Washington 130:117. Jalen Duren füllt die Lücke mit 36 Punkten (13/17 FG) und zwölf Rebounds. Die Wizards haben mit 17 Siegen die zweitschlechteste Bilanz der Liga, da half auch Bub Carringtons 30 Punkte nichts.

West-kracher: spurs und nuggets lupfen nur 24 minuten
San Antonio und Denver erledigten ihre Hausaufgaben schon vor der Pause. Die Spurs führen 30+ gegen Sacramento und gewinnen 132:104 – Victor Wembanyama braucht nur 25 Minuten für 18 Punkte. Die Nuggets zerlegen Philadelphia 124:96, Nikola Jokic spielt 24 Minuten, kassiert 8 Punkte, 7 Rebounds, 14 Assists – und verpasst damit locker die 20er-Marke, weil Christian Braun (22 Punkte, 7/9) den Job erledigt.

Playoff-kampf: timberwolves schieben suns auf rang sieben
Ohne Anthony Edwards gewinnen die Minnesota Timberwolves 116:104 gegen Phoenix. Julius Randle (32) und Bones Hyland (22) übernehmen, während Devin Booker 34 Punkte stemmt – allein, mit drei Top-Scorern verletzt reicht es nicht. Die Suns rutschen auf Platz sieben, drei Spiele hinter Minnesota. Nächste Station: San Antonio, wo die Spurs gerade Selbstvertrauen tanken.
Cleveland hat also reagiert, New York einen historischen Tag verbucht, Detroit einen Schreckmoment überstanden. Die Nacht war voll – und die Tabelle verrutscht weiter im Takt der letzten 48 Minuten.
