Chiara ferragni landet neuen catch: kolumbianischer manager statt playboy-piloten
Mailand – Kaum hatte Giovanni Tronchetti Provera die Notbremse gezogen und zu seiner Ehefrau zurückgekutschiert, schon steht Chiara Ferragni mit dem nächsten Mann am Hundeausguck: Jose Hernandez, 38, Kolumbianer, Reifen-Manager, kein Gramm Instagram-Glamour. Die ersten Bilder zeigen sie beim Spaziergang mit Mutter Marina Di Guardo und dem Familienhund Paloma – ein Fakt, der in Italiens Gossip-Kosmos mehr bedeutet als ein offizielles Statement.
Der reifenmann, der keine spuren hinterlässt
Hernandez studierte an der Universidad del Norte Ingenieurwesen, schob sich 2014 an den Mailänder Polytechnikum und landete prompt bei Pirelli. Heute steuert er als Global Business Manager bei Yokohama TWS den europäischen Großhandel für Lkw-Reifen – ein Job, der so gar nicht nach Influencer-Dauerbrenner riecht. Kein öffentliches Instagram, keine roten Teppiche, dafür LinkedIn-Profil mit Carbon-Firmenhintergrund. Das allein macht ihn in Ferragnis Universum zur exotischen Randerscheinung.
Die Beziehung soll spätestens seit November laufen, als Chiara mit Schwester Valentina und Freundeskreis über Weihnachten Kolumbien unschädlich machte. Bilder aus Cartagena? Check. Jose im Bild? Fehlanzeige. Stattdessen postete sie Sonnenuntergänge, Arepas und koloniale Balkone – ein perfektes Rauchvorhang-Manöver, das Paparazzi bis gestern in die Wüste schickte.

Mama als torwächter und die fußmatte namens paloma
Bei der Park-Runde in der City übernahm Marina Di Guardo die Kontrollfunktion: Blick aufs Smartphone, Blick auf Hernandez, kurzer Nicken – Eintritt in den Familienbetrieb gewährt. Paloma, der 2023 adoptierte Hund, der einst als Kuscheltrojaner gegen die Trennung von Fedez diente, beschnüffelte den Neuen abfällig, dann versöhnlich. In Italiens Klatschspalten gilt das als Pro-forma-Segen.
Was folgt? Keine Ringtausch-Show à la D&G-Fashion-Week, sondern laut Vertrauten „eine normale Beziehung mit Essen bei Oma und Netflix statt Helicopter-Trips“. Für Ferragni, die mit Tronchetti noch im Sommer über den Atlantik flog, könnte das der befristete Reality-Exit sein, den ihre Marke braucht – weg vom Crash der Ehe, hin zur Bodenhaftung. Ob Hernandez mit seiner 180-Millionen-Follower-Freundin auch nur annähernd Bodenhaftung spürt, bleibt offen. Fest steht: Reifen verkaufen sich besser, wenn sie nicht ständig durch den Grinder der Öffentlichkeit gedreht werden.
Die Bilanz: ein Influencerin, die endlich wieder die Kontrolle über ihr Narrativ hat – und ein Manager, der seinen HR-Chefs gerade den wertvollsten Business-Case liefert, den das Unternehmen je gesehen hat. Yokohama dürfte jubeln: Noch nie war ein Satz Lkw-Reifen so glamourös.
