Mailänder meister kreiert dolce vita für "the devil wears prada 2"

Mailand bebt kulinarisch! Adolfo Stefanelli, ein Name, der in der Mailänder Patisserie-Szene für höchste Handwerkskunst steht, hat die süßen Akzente für die Fortsetzung des Modewelt-Hits "The Devil Wears Prada" gesetzt. Meryl Streep, Anne Hathaway und Emily Blunt – das Who’s Who der Filmwelt – durften sich auf seine Kreationen freuen, entstanden durch eine höchst unerwartete Kooperation.

Einzigartige torten für den roten teppich und die leinwand

Einzigartige torten für den roten teppich und die leinwand

Die Suche nach außergewöhnlichen Konditoren führte die Food Stylisten des Films direkt zu Stefanellis Atelier. Seine ikonische „Vela“-Torte, ein Meisterwerk aus Mandelsplittergebäck, Piedmonteser Haselnusspraliné, dunkler Schokoladenganache und filigranen Schokoladenlamellen, die an ein aufgegangenes Segel erinnern, stahl den gesamten Show. Eine Hommage an Stefanellis persönliche Erfahrung auf einem Segelschiff, eingefangen in Süße. Aber die „Vela“ war nur der Auftakt.

Stefanelli entwickelte eine ganze Reihe von Desserts, die nicht nur optisch begeisterten, sondern auch seine technische Brillanz unter Beweis stellten. Eine Mango-Herz-Mousse, eine violette Vanille-Bavaroise – letztere wurde von Meryl Streep persönlich ausgewählt – und eine Himbeersphäre mit samtigem Passionsfruchtcreme waren nur einige der Kreationen. Besonders hervorzuheben sind die Schokoladenträume, die nicht nur das Filmteam, sondern auch Lady Gaga in Verzückung versetzten, sodass sie in großen Mengen auch abseits der Drehorte nachgefragt wurden.

Ein ganz neues Spielfeld: Die Herausforderungen der Filmkulisse Doch die Anforderungen an die Patisserie für den Film waren alles andere als gewöhnlich. „Im Kino-Bereich herrschen ganz andere Regeln als in der traditionellen Patisserie“, erklärt Stefanelli. „Nur wenige Desserts waren zum Probieren gedacht. Die meisten mussten stundenlang unter den Scheinwerfern ihre perfekte Ästhetik bewahren.“ Das bedeutete, Desserts zu kreieren, die nicht nur schön, sondern auch stabil und langlebig waren – selbst wenn das auf Kosten des Geschmacks gehen sollte. Ein weiterer unerwarteter Aspekt war das bewusste „Zerstören“ der Desserts: das Einarbeiten von Löffelspuren, das Simulieren des Essens, das Aufbrechen der Perfektion. Ein ungewöhnlicher Vorgang für einen Konditor, aber unerlässlich für die Erzählung der Szene.

Die Zusammenarbeit mit dem Filmteam war eine intensive Erfahrung, die Stefanellis Kreativität und sein handwerkliches Können auf eine neue Ebene gehoben hat. Seine Desserts sind nicht nur süße Köstlichkeiten, sondern auch visuelle Meisterwerke, die die Welt von „The Devil Wears Prada 2“ bereichern.

Die Nachfrage nach Stefanellis Kreationen ist nun auf dem Höhepunkt, und es bleibt abzuwarten, welche süßen Überraschungen er uns als Nächstes bereithält. Sicher ist: Seine Leidenschaft und sein Können werden die Welt der Patisserie weiterhin prägen.