Celtics-pleite: brown kritisiert embiid – historischer sixers-sieg!
Boston – Die Boston Celtics haben in einem dramatischen Spiel 7 die Philadelphia 76ers mit 102:106 verloren. Doch der sportliche Tiefschlag wurde von Kontroversen überschattet: Jaylen Brown warf dem Star-Center der Sixers, Joel Embiid, Floppen vor. Ein harter Schlagabtausch, der die Niederlage der Celtics zusätzlich bitter macht.
Die anfeindungen nach der niederlage
Die Enttäuschung in der Kabine der Celtics war greifbar. Brown räumte ein, dass Embiid enorme Schwierigkeiten für sein Team bereitet habe, sowohl für die erfahrenen Spieler als auch für die jungen Talente. „Es war schwierig. Embiid hat enormen Druck auf uns ausgeübt, sowohl auf unsere Bigs als auch auf unsere Guards. Wir hatten keine richtige Antwort auf ihn“, sagte Brown. Doch dann ließ er eine deutliche Spitze auf den Ex-MVP folgen: „Aber er war auch ständig am Floppen. Dafür hat er zusätzliche Pfiffe bekommen, und das wurde belohnt. So ist die Liga nun mal.“
Embiid, der mit 34 Punkten und zwölf Rebounds zwar der wichtigste Faktor für den Sieg der Sixers war, ging lediglich elfmal an die Freiwurflinie und erzielte dort nur neun Punkte. Im Vergleich dazu war Brown in der zweiten Halbzeit viermal an der Linie zu sehen. Während Embiid in seinen Topzeiten zwischen 2021 und 2024 im Schnitt fast zwölf Freiwürfe pro Spiel warf, deutet dies zumindest auf eine veränderte Strategie oder eine geringere Anzahl an Fouls hin – oder eben auf die Kritik von Brown.

Historischer triumph für philadelphia
Die 76ers haben Geschichte geschrieben. Sie besiegten die Celtics erstmals seit 1982 in einer Playoff-Serie und kehrten als erste Mannschaft seit langem von einem 1:3-Rückstand zurück. Ein Triumph, der die Basketballwelt aufhorchen lässt. Brown würdigte den Erfolg der Sixers: „Ich habe überhaupt keine Reue. Natürlich hätten wir die Serie gern beendet, aber Philadelphia ist ein starkes Team und hat sich seit der Regular Season nochmal gesteigert.“
Brown selbst zeigte eine starke Leistung und war mit 33 Punkten, neun Rebounds, vier Assists und drei Blocks der beste Werfer der Celtics, insbesondere da Jayson Tatum fehlte. Doch am Ende reichte es nicht, um die Überlegenheit der Sixers zu überwinden. Die Celtics müssen nun analysieren, was schief lief und wie sie in Zukunft besser auf Spieler wie Embiid vorbereitet sein können. Der Vorwurf des Floppens bleibt jedoch ein unangenehmer Nachgeschmack, der die Diskussion um Fairplay im Basketball neu entfacht.
Die Sixers hingegen können den Sieg genießen und sich auf die nächste Runde freuen. Ihr historisches Comeback ist ein Beweis für ihren Kampfgeist und ihre Entschlossenheit. Die Celtics hingegen müssen nun mit der schmerzhaften Erkenntnis leben, dass sie in dieser Serie nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen konnten.
