Cam johnson floppt in denver: der teure tausch, der die nuggets frisst

Die Nuggets tauschten Michael Porter Jr. für Cam Johnson plus einen ungeschützten First-Rounder – und spüren jetzt den Preis. Statt finanzieller Freiheit droht ein Schuss ins eigene Knie.

Die sparrechnung ging nicht auf

Denver sparte 17 Millionen Dollar Jahresgehalt, verließ das First Apron und glaubte, Tiefe aufbauen zu können. Tatsache: Danach unterschrieben nur Tim Hardaway Jr. und Bruce Brown für das Minimum – Moves, die auch Apron-Teams erlaubt sind, nur teurer durch die Luxussteuer. Der einzige echte Zug, der durch den Trade möglich war: Dario Šarić gegen Jonas Valančiūnas. Šarić spielt nicht mal mehr in der NBA, Valančiūnas produziert ein On/Off-Rating von -16,2, das schlechteste unter allen Rotation-Spielern der Liga.

Johnson selbst? 41 % Dreier, gut. Aber er wirft nur7,2 Dreier pro 100 Ballbesitzen – Career-Low. Er tritt seltener als Porter als Cutter auf, erzeugt kaum Creation, gräbt kaum Rebounds, ist defensiv kein Upgrade. Seine 15 True Shot Attempts liegen deutlich unter Porters 21,1 in Denver – und das bei schlechterer Effizienz.

Porter feiert in brooklyn sein best-of-life-jahr

Porter feiert in brooklyn sein best-of-life-jahr

Während Johnson noch sucht, liefert Porter für die Nets All-Star-Level: 40 % von außen, 9,1 Dreier pro 100 Possessions, dazu ein Anspruch auf den ersten All-Star-Auftritt seiner Karriere. Die Nuggets verschenkten genau den Shotmaker, der neben Nikola Jokić immer funktionierte – und zahlten noch einen First-Rounder drauf.

Coach David Adelman versuchte es diplomatisch: „Manchmal versucht Cam, das perfekte Play zu machen, statt das Play zu nehmen, das vor ihm liegt.“ Johnson selbst gibt zu, noch seine „Identität in Denver“ zu suchen. Die Statistik sagt: Er verbringt fast alle Minuten mit Jokić, dessen Zahlen ohne Johnson besser sind. Das ist kein Zufall.

Die nächste gehaltsklappe kommt schneller als gedacht

Die nächste gehaltsklappe kommt schneller als gedacht

Sommer 2025: Peyton Watson wird Restricted Free Agent, zeigte vor seiner Verletzung Breakout-Form, ist sieben Jahre jünger und deutlich besserer Verteidiger. Christian Braun startet seinen neuen Deal mit 22 Millionen. Die Kasse wird wieder eng. Johnsons 21 Millionen für 2026/27 wirken plötzlich wie ein Kandidat für den nächsten Salary-Dump.

Die Saison ist noch nicht verloren, die Playoffs beginnen erst. Aber die Rechnung, die im Sommer fast einhellig als Meisterzug gefeiert wurde, droht zu einem Luxusproblem ohne Luxus zu werden. Denver zahlte einen First-Runder, um schlechter und teurer zu werden. Selten war eine Einigkeit der Experten so schnell Makulatur.