Eisbären knacken quakenbrück: play-off-sieg mit herz

Bremerhaven atmete auf – und feierte. Die Eisbären haben im ersten Viertelfinalduell der Play-offs gegen die Artland Dragons einen knappen, aber wichtigen Sieg errungen. 78:74 lautete der Endstand in einer Partie, die bis zum Schluss spannend blieb. Ein Startschuss für eine Serie, die nun in Quakenbrück fortgesetzt wird.

Intensität pur: die ersten minuten im fokus

Die Anfangsphase war von Nervosität geprägt. Beide Teams fanden kaum ihren Rhythmus, Würfe blieben ungenutzt und die Abwehrarbeit war zunächst unter dem Soll. Doch die Eisbären zeigten, dass sie sich anpassen können. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden sie ihren Flow und konnten sich einen knappen Vorsprung erarbeiten.

„Es war kein schönes Spiel, aber wir haben unseren Rhythmus gefunden“, so Kapitän Adrian Breitlauch nach der Partie. „Am Ende war es ein Spiel auf Messers Schneide – und wir sind glücklich, dass wir die Oberhand behalten haben.“

Die bank wird stärker: bremerhavens kollektiv überzeugt

Die bank wird stärker: bremerhavens kollektiv überzeugt

Entscheidend für den Sieg waren die Wechsel. Die Bank der Eisbären brachte frische Kräfte und konnte die Leistung der Stammspieler unterstützen. Besonders im zweiten Durchgang zeigten die Auswechselspieler ihre Stärken und trugen maßgeblich zum Erfolg bei. Die Artland Dragons hingegen hatten mit der Intensität der Eisbären nicht optimal zurechtkommen.

Die Zuschauer in der Bremer Stadthalle sorgten für eine außergewöhnliche Atmosphäre. Die Fans trieben ihre Mannschaft nach vorne und schafften mit ihrer Unterstützung eine unglaubliche Derby-Kulisse. „Man muss sich vor Augen halten, dass auf einem Mittwochabend fast 3.000 Fans da gewesen sind“, freute sich Breitlauch. „Die Fans haben uns mitgetragen, das ist absolut einem Derby gerecht geworden.“

Nächster test: sonntag in quakenbrück

Nächster test: sonntag in quakenbrück

Die Serie ist noch lange nicht entschieden. Am Sonntag geht es in Quakenbrück weiter, wo die Artland Dragons versuchen werden, den Rückstand auszugleichen. Die Eisbären sind gewarnt: Dort wird es noch heißer hergehen. „Wir wollen ja weit kommen in den Play-offs, da müssen wir natürlich auch auswärts punkten können“, betonte Breitlauch. „Quakenbrück erwartet uns mit einer lautstarken Unterstützung, aber wir sind bereit für die Herausforderung.“

Die Eisbären wissen, dass sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen dürfen. Die Artland Dragons sind ein starker Gegner und werden alles daran setzen, um die Serie zu drehen. Doch die Bremerhavener sind entschlossen, den Heimvorteil zu nutzen und den Einzug ins Halbfinale zu sichern. Die nächste Partie verspricht ein spannungsgeladenes Duell zu werden.