Calentey kehrt zurück: emotionales heimspiel gegen england
Mallorca pulsiert vor Spannung! Am Freitagabend (21:00 Uhr) empfängt die spanische Nationalmannschaft im Estadio de Son Moix England – und für Mariona Caldentey wird es ein ganz besonderes Comeback. Zwölf Jahre nach ihrem letzten Besuch als Zuschauerin kehrt die Arsenal-Spielerin nun als Akteurin zurück, umgeben von Familie und Freunden. Ein Traum, der in Erfüllung geht.

Die erinnerung an die kindheit im stadion
Caldentey, eine gebürtige Felanitxerin, blickt voller Emotionen zurück. "Ich war damals Delinquentin beim Mallorca und kam jedes Wochenende ins Stadion. Es war unvorstellbar, dass ich eines Tages mit der Nationalmannschaft spielen würde," gestand sie. Diese Verbindung zur Heimatlast verleiht dem Duell gegen die Three Lionesses eine zusätzliche Würze.
Die Partie hat mehr als nur sentimentale Bedeutung. Spanien, aktuell auf Platz 1 der FIFA-Weltrangliste, und England, die Nummer 3, liefern sich ein Duell der Giganten. "Es ist das beste Länderspiel, das man sich im Moment anschauen kann, es verkauft sich von selbst," so Caldentey. Die Ausgangslage ist klar: Ein Sieg mit mehr als einem Tor ist für Spanien entscheidend, um den direkten Qualifikationsplatz für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien zu sichern.
Inglaterren ist ein unberechenbarer Gegner. Sonia Bermúdez' Team muss sich auf eine Mannschaft einstellen, die von Anfang bis Ende mit maximaler Intensität kämpft. "Sie haben immer die gleiche Intensität, egal wer spielt. Sie sind ein Block, der hervorragend zusammenarbeitet und konstant kämpft," warnt Caldentey. Respekt ist angebracht, aber die Spanierinnen sind hungrig nach dem Erfolg.
Die Schlüssel zum Erfolg könnten im festen Ball und der aggressiven Pressing nach Ballverlust liegen. Caldentey, die im Arsenal-Mittelfeld ihre Stärken bewiesen hat, könnte gegen England wieder als Flügelstürmerin agieren. "Wir sind überglücklich, sie zurückzuhaben. Es war ein hartes Jahr für sie, aber sie ist hier und das ist das Wichtigste," so ein Teamsprecher. Das Team ist ehrgeizig und bereit, sich zu verbessern. Die Autokritik nach Niederlagen ist ein Zeichen für den Anspruch an sich selbst. Der Einsatz wird stimmen.
Und eines ist gewiss: Nach dem Spiel gegen Island winkt die wohlverdiente Pause. Aber bis dahin gilt es, alles zu geben. Dieses Team brennt auf den Sieg – und das wird sich morgen auf dem Platz zeigen.
