Calafiori will zurück nach rom – arsenal-star spricht liebesgeständnis aus

Er kostet 45 Millionen, trägt das Trikot von Arsenal London, aber sein Herz schlägt noch immer für die Roma. Riccardo Calafiori hat sich in einem Interview offen zu seiner Sehnsucht bekannt – und das Netz der Giallorossi bebt.

„Ich bin noch immer ultra“

„Ich würde gern zurückkommen. Ich habe die Roma mitten im Satz verlassen“, sagt der 22-Jährige beim Podcast „Supernova“. Der Verteidiger, geboren zwei Straßenzüge vom Vatikan entfernt, erzählt, wie er als Jugendlicher mit dem Megafon an der Curva Sud stand – und wie ihn der Klub ohne großes Tamtam für lächerliche 2,5 Millionen Euro nach Basel abgab. Heute kassiert Roma 40 Prozent von den 45 Millionen, die Arsenal zahlte. Ein Trost? Kaum. Die Anhänger erinnern sich an Frattesi, Scamacca, Politano – Talente, die man verschenkte und die sich woanders zu Stars entwickelten.

Die Zahlen sind hart: 1.600 Minuten in dieser Saison, weil Hüfte und Wade ihn ausbremsten. Trainer Mikel Arteta setzt inzwischen lieber auf Hincapié. Calafiori sitzt auf der teuersten Bank der Premier League. „Ich kann meine Karriere nicht im Kopf komplett planen“, sagt er, „aber ich weiß, dass ich zurück will.“

Der traum, der covid stehlen blieb

Der traum, der covid stehlen blieb

Sein Debüt für Roma: Tor gegen Young Boys, leerer Stadion wegen Pandemie. „Sonst wäre ich sofort zur Südkurve gerannt“, schwärmt er. Dann folgte die 1:6-Pleite gegen Bodo Glimt, danach kam er nicht mehr zum Zug. „Ich wollte spielen, stattdessen landete ich beim Genoa – drei Einsätze, keine Erklärung.“ Die Roma gewann die Conference League, ohne ihn. „Da war kein Platz mehr für mich.“

Die Kurve aus Liebe und Frust führte über Basel nach Bologna, wo er zu Europas begehrtestem Abwehrjuwel reifte. „Ich kriege feuchte Augen, wenn ich an Bologna denke“, gesteht er. Doch die Premier League ließ sich nicht ausschlagen. „Wie sagt man da zu Roma nein?“ – eine rhetorische Frage, die sich wie ein Seufzer anhört.

Arsenal behält ihn bis 2029, Roma sucht einen neuen Linksverteidiger. Die Anhänger träumen lautstark auf Twitter. Die Leitung schweigt. Calafiori aber hat die Bombe bereits gelegt: „Ich will vor der Curva Sud jubeln.“ Ein Satz, der in Rom lauter ist als jeder Transfergerücht. Der nächste Sommer wird heiß – und vielleicht kommt der Sohn doch noch heim.