Bvb verlässt nmecha nicht: nationalspieler verlängert bis 2030
Felix Nmecha bleibt. Der 25-jährige Mittelfeldstratege von Borussia Dortmund unterschreibt vorzeitig bis 2030, wie Sky und Bild am Mittwoch übereinstimmend melden. Der DFB-Star, der für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada fest eingeplant ist, hatte mit seinen Auftritten unter Niko Kovac die Klubeuropas auf sich aufmerksam gemacht – Manchester City soll bereits Fühler ausgestreckt haben.
Warum nmecha jetzt doch bleibt
Die Gehaltsumstellung ist laut Vereinskreisen „deutlich“, aber nicht exorbitant. Für den BVB zählt das Signal: nach der Trennung von Julian Brandt und dem offenen Ende bei Niklas Süle verhindert die Geschäftsführung den nächsten Abriss im zentralen Mittelfeld. Nmechas bisheriger Vertrag lief noch bis 2028 – die vorzeitige Verlängerung um zwei Jahre entspricht der Strategie, Stammkräfte frühzeitig an den Klub zu binden.
Die Leistungsdaten sprechen für sich: 78 Bundesliga-Einsätze, acht Tore, 17 Vorlagen seit Sommer 2023. Kovac nutzt ihn als vertikalen Achter, der mit 92-Prozent-Passquote gleichzeitig die meisten Ballgewinne im eigenen Drittel verbucht. Genau diese Mischung aus Raumeroberer und Spielgestalter machte ihn für Pep Guardiola schmackhaft, der den ehemaligen eigene-Jugendspieler zurück in die Premier League holen wollte.

Was das für schlotterbeck und süle bedeutet
Mit Nmecha als Puzzleteil bleibt die Frage, ob Nico Schlotterbeck nachzieht. Der Abwehrchef zögert, obwohl Sportdirektor Sebastian Kehl ihm ein ähnliches Paket schnürt. Die Deadline läuft: Schlotterbecks Berater haben signalisiert, bis zur Europameisterschaft Klarheit zu wollen. Bei Niklas Sülesieht es dagegen düster aus – der 29-Jährige kämpft mit den Folgen einer Innenbandblessur und wird nach Vertragsende 2026 voraussichtlich den Klub wechseln.
Die Titellos-Serie seit dem Pokalsieg 2021 nagt an allen Beteiligten. Nmecha soll helfen, die Durststrecke zu beenden. „Wir wollen nicht nur Qualifikation, wir wollen Pokale“, sagte er nach dem Pokal-Aus in Stuttgart. Die neue Klausel: eine Prämie für die nächste Trophäe, die in Dortmund wieder eingeführt wird – ein stiller Vertragspunkt, der über die reine Gehaltserhöhung hinausgeht.
Der Countdown läuft: Am Samstag gegen Leipzig kann Nmecha erstmals als Langfristiger auflaufen – und mit jedem Ballkontakt beweisen, dass der BVB nicht nur Personal, sondern auch Identität verlängert hat.
