Breogán entzaubert manresa mit 29 punkten im letzten viertel und schnappt sich den klassenerhalt
Ein einziger Blackout, sieben Minuten lang, reichte, um den Traum von der Play-off-Qualifikation zu zerreißen. Baxi Manresa kam in Lugo als Tabellen-Achter an, verließ das Pazo Provincial mit der vierten Niederlage in Serie und einem blauen Auge: 78-91.
Andric zündet die bombe, manresa schaut zu
Bei 63-66 war noch alles offen. Dann trat Mihailo Andric auf den Plan. Der serbische Forward verwandelte drei Dreier und einen Put-back in Serie, ehe Francis Alonso den 18-3-Run versiegelte. 29 Punkte im letzten Viertel – so viel hatte Breogán in keinem Abschnitt dieser Saison erzielt. Manresa antwortete mit vier verwandelten Würfen aus 16 Versuchen und verlor die letzten fünf Minuten mit 6-20.
Die Zahlen sind gnadenlos: 21 Ballverluste, nur 7/27 aus der Distanz nach der Pause, 12 verlorene Rebounds im eigenen Viertel. „Wir haben die zweiten Chancen verschenkt und sie haben uns bestraft“, sagte Pedro Martínez, dessen Team nun auf 10-14 abrutschte und die Play-off-Ränge nur noch aus der Ferne sehen kann.

Reyes’ solo war zu wenig
Álex Reyes trug Manresa mit 21 Punkten und 5/7 aus dem Corner, doch seine 13 Punkte im dritten Viertel reichten nur, um die Führung knapp über Wasser zu halten. Als er in der 36. Minute einen offenen Dreier verwarf, brach der Knoten. Breogán zog auf 74-66 davon, das Pazo tobte, und Manresa fand keine Antwort mehr auf die Zone von Diego Ocampo.
Die Defensive um Sakho und Kurucs erlaubte nur 15 Punkte im letzten Viertel – Saisonminimum für ein Manresa-Finale. Dazu kamen 8/9 Freiwürfe der Galicier in den letzten 120 Sekunden. „Wir haben den Ball nicht mehr kontrolliert“, gestand Ferran Bassas, der mit 14 Punkten zwar Topscorer war, aber nur 2 Assists vorweisen konnte.

Breogán schlägt doppelt zu
Mit dem Sieg springt Breogán auf 8-16 und verkürzt den Abstand auf den rettenden 15. Platz auf zwei Siege. Das Rückspiel in Manresa findet am 7. Mai statt – dann allerdings ohne den verletzten Krunoslav Simon. Für Manresa droht nun das selbe Schicksal wie vor zwei Jahren: eine starke Hinrunde, ein Kollaps nach der Selección-Pause. Die Elf aus dem Bages hat seit dem 12. Februar nur eines von acht Spielen gewonnen.
Am Sonntag geht es nach Murcia, dann empfangen sie UCAM. Werden sie die Kurve kriegen? Die Anzeigetafel von Lugo sagt: Die Uhr tickt.
