Booker explodiert: nba-schiedsrichter unter beschuss nach thunder-sieg
Oklahoma City – Die Phoenix Suns stecken in der Blütezeit der Playoffs – und das liegt nicht nur am überzeugenden 2:0-Rückstand gegen die Thunder. Devin Booker, der sonst so besonnene Shooting Guard, hat nach dem jüngsten Spiel einen regelrechten Schiedsrichter-Offensiv gefahren, der in der NBA für Gesprächsstoff sorgt.

Ein ballverlust, eine parade, ein fragwürdiger pfiff
Das Spiel selbst war ein klarer Erfolg für die Thunder, die mit 120:107 die Oberhand behielten. Doch der Fokus verlagerte sich nach Spielende auf eine Szene, die Booker sichtlich aufbrachte. Bei einem Ballverlust, in dem er Jaylin Williams berührte, wurde er mit einer technischen Unsportlichkeit geahndet. Das kuriose daran: Laut Booker hatte Alex Caruso zuvor vehement gefordert, dass genau diese Aktion als Foul gewertet wird – und der Schiedsrichter hatte zugestimmt. Ein Umstand, den Booker so in elf Jahren NBA-Erfahrung noch nie erlebt haben soll.
“Ich habe Caruso gehört, wie er nach der Technik verlangte, und sie haben zugestimmt. In elf Jahren habe ich so etwas noch nie gesehen,” polterte Booker nach dem Spiel. “Diese Aktion muss auf jeden Fall überprüft werden. Ich habe noch nie einen Schiedsrichter beim Namen genannt, aber James (Williams) war heute von Anfang bis Ende schlichtweg schlecht.”
Die Kritik geht weiter: Booker sprach nicht nur die fragwürdige Technik an, sondern auch eine weitere Entscheidung im Spielverlauf. “Danach wurde gesagt, dass meine Wurfbewegung unnatürlich war und ich Caruso getroffen habe. Aber er hat das Spiel fortgesetzt. Wenn das eine unnatürliche Wurfbewegung ist, verglichen mit dem, was Spieler heutzutage tun, um Fouls zu ziehen, dann sollten sie das vergleichen und selbst entscheiden. Lasst die Leute die Videos sehen, lasst sie sich das selbst ansehen. Es ist unglaublich, dass das im nationalen Fernsehen während eines Playoff-Spiels passiert.” Die Frustration des All-Star-Guards war deutlich spürbar.
Und er fügte hinzu:
