Bonfiglio trophy: deutsche sensation und chinesischer triumph!
Mailand bebt! Das 66. Trofeo Bonfiglio ging an zwei Überraschungssieger: den Deutschen Jamie Mackenzie und die Chinesin Xinran Sun. Ein Turnier voller junger Talente, das die Tenniswelt in Atem hielt und neue Stars ans Licht brachte.
Mackenzie krönt seine aufstiegsgeschichte
Der 18-jährige Jamie Mackenzie, ein Deutsch-Neuseeländer, sicherte sich den Titel im Herrenbereich mit einem klaren 6:4, 6:4-Sieg. Ein Triumph, der nicht nur seine beeindruckende Form unterstreicht, sondern auch an Alexander Zverev erinnert, der vor dreizehn Jahren hier bereits triumphierte. Mackenzie, der aktuell auf Platz 922 der ATP-Weltrangliste notiert ist, feierte seinen zweiten Sieg in Folge bei einem J500-Turnier und demonstrierte eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit, insbesondere als er im zweiten Satz einen Rückstand von 1:4 umdrehte. Seine Worte nach dem Match: „Dieser Sieg war ein wichtiges Ziel für mich. Ich bin stolz, in einem so prestigeträchtigen Turnier gewonnen zu haben.“ Mackenzie hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: die Teilnahme an allen Junior-Grand-Slam-Turnieren und der Traum vom Gewinn eines Titels sowie der Aufstieg an die Spitze der ITF-Rangliste bis Ende 2026.

Sun schreibt chinesische tennisgeschichte
Im Damenbereich war es Xinran Sun, die für einen historischen Moment sorgte. Die 15-jährige Chinesin, trainiert von Goran Zivotic in Belgrad, besiegte Mariia Makarova mit 6:2, 7:5 und feierte damit ihren dritten Titel in vier Turnieren im Jahr 2026. Der Jubel nach dem Match war ungebändigt, als sie sich überwältigt auf dem Platz fallen ließ. „Es war ein sehr schwieriges Match gegen eine großartige Spielerin“, sagte Sun. Sie lobte die Organisation des Turniers und bezeichnete es als das beste Turnier, das sie je gespielt habe. Anstatt sich mit Zahlen zu beschäftigen, konzentriert sich Sun darauf, ihr Bestes zu geben – sowohl auf als auch neben dem Platz. Ihr Ziel: ein ITF-Turnier mit einem Preisgeld von 30.000 Dollar zu gewinnen.

Positive bilanz und ausblick
Elena Buffa di Perrero, Präsidentin des Tennis Club Milano Alberto Bonacossa, zeigte sich äußerst zufrieden mit dem Turnierverlauf. „Die Reduzierung der Tabellen hat die Organisation effizienter gemacht und das Niveau des Spiels gesteigert“, erklärte sie. Auch wenn der Rücktritt von Gribaldo bedauerlich war, freute sie sich über den Einzug von Alfano ins Halbfinale. Die Unterstützung durch die ITF, die Fitp und die Sponsoren war entscheidend für den Erfolg des Turniers. Federica Picchi, Sottosegretario für Sport und Jugend in der Lombardei, betonte die Bedeutung des Trofeo Bonfiglio als Talentschmiede und würdigte die herausragende Arbeit des Tennis Club Milano Alberto Bonacossa. Die Leidenschaft für den Tennissport ist ungebrochen, und die jungen Talente zeigen, dass die Zukunft des Sports in guten Händen liegt.
Die Ergebnisse des Trofeo Bonfiglio unterstreichen einmal mehr, dass der Tennissport in Italien und international eine glänzende Zukunft hat. Die jungen Spielerinnen und Spieler haben bewiesen, dass sie bereit sind, die nächste Generation von Tennisstars zu prägen.
