Biathlon-drama in mailand cortina: italien glaubt an rebecca passler

Schock vor olympia: passler positiv getestet

Kurz vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand Cortina 2026 steht das italienische Biathlon-Team unter Schock. Rebecca Passler aus Antholz wurde bei einer Trainingskontrolle im Januar positiv auf die Substanz Letrozol getestet. Das Medikament, das eigentlich zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt wird, ist im Sport verboten, da es den Östrogenspiegel senkt.

Italienischer verband hält an passler fest

Italienischer verband hält an passler fest

Trotz des positiven Befundes hält der italienische Verband weiterhin an der Unschuld der Athletin fest. Sportdirektor Klaus Höllrigl betonte im Interview mit „Rai News“: „Wir stehen hinter Rebecca und sind überzeugt, dass sie unschuldig ist und sich alles aufklären wird.“ Das gesamte Team gehe von einem Missverständnis aus und wolle Passler unterstützen.

Völlige überraschung und kritik am vorgehen

Die Nachricht habe das Team völlig unerwartet getroffen, so Höllrigl. Besonders kritisiert er, dass sowohl Passler als auch die Mannschaft von den Vorwürfen zunächst aus den Medien erfahren hätten. „Das ist ein absolutes No-Go“, so Höllrigl. Um angemessen mit der Situation umzugehen, habe das Team bereits psychologischen Rat in Anspruch genommen.

Team hält an olympia-planung fest

Rebecca Passler ist vorläufig suspendiert und wird die Wettkämpfe in ihrer Heimat, Antholz, verpassen. Dennoch betrachtet der Verband sie weiterhin als wichtigen Bestandteil des Teams. Es wird vorerst keine Nachnominierung geben. Das italienische Team wird mit Dorothea Wierer, Lisa Vittozzi, Hannah Auchentaller und Michela Carrara bei den Olympischen Spielen antreten.

Juristische klärung läuft

Der Fall Passler liegt nun in den Händen von Anwälten und der Staatsanwaltschaft. Höllrigl betonte: „Das Allerwichtigste ist: Wir haben alle ein reines Gewissen.“ Er sieht derzeit keinen Generalverdacht gegenüber dem italienischen Team.

Rösch blickt optimistisch nach vorn

Trotz der trüben Nachrichten für das italienische Team blickt man auch optimistisch in die Zukunft. Wie Eurosport berichtet, äußerte sich Rösch kämpferisch: „Mission Gold startet jetzt!“ Die Vorfreude auf die Biathlon-Action ist groß.

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