Bfc preussen stoppt erfurt – jubiläumsfeier getrübt

Der BFC Preussen hat dem FC Rot-Weiß Erfurt die 60-Jahr-Feier vermiest und mit einem knappen 1:0-Sieg im Steigerwald-Stadion für eine unerwartete Überraschung gesorgt. Die Thüringer, favorisiert in dieser Partie, scheiterten trotz dominanter Phasen und einer Reihe hochkarätiger Chancen am abgeklärten Spiel der Berliner.

Die gerber-elf vergab zu viele gelegenheiten

Die gerber-elf vergab zu viele gelegenheiten

Bereits in der 5. Minute gelang Nikolas Frank die Führung für den BFC nach Vorarbeit von Oluwaseunnla Adenkule. Erfurt war geschockt, fing sich aber schnell wieder und drängte auf den Ausgleich. Maxime Awoudja (13.) und Obed Ugondu (45.) hatten Möglichkeiten, scheiterten aber an der Präzision oder am starken Torhüter Karl Albers.

Auch nach der Pause behielten die Hausherren die Kontrolle, übten hohen Druck aus. Benjika Caciel zeigte mit einem satten Distanzschuss seine Torgefahr (55.), doch Albers parierte erneut glänzend. Die Berliner verteidigten mit Leidenschaft und konterten gefährlich, ließen jedoch Chancen durch Fritz Schröder (68.) und Patrick Breitkreuz (74.) ungenutzt.

In der Schlussphase versuchte Erfurt alles, Raphael Assibey-Mensahs Flanke erreichte Hajrulla, dessen Kopfball aber knapp am Tor vorbeiging (86.). Die Enttäuschung war den Erfurter Gesichtern anzusehen. Der BFC Preussen feierte einen wichtigen Auswärtssieg, der die Abstiegsgefahr etwas verringert. Erfurt hingegen muss sich fragen lassen, warum aus der Dominanz kein Erfolg wurde. Die 60 Jahre Vereinsgeschichte bleiben somit ohne den erhofften Sieg.

Die Statistik lügt nicht: 16:7 Torschüsse für Erfurt, 6:2 Ecken. Doch am Ende zählt nur das Ergebnis. Und das spricht eine deutliche Sprache für den BFC Preussen.