Berlin blamiert sich in straubing und münchen verspielt heimrecht

Die Viertelfinals der PENNY-DEL haben mit einem K.o. begonnen. Die Eisbären Berlin kassierten in Straubing nach 117 Sekunden drei Gegentore und verloren am Ende 1:5. Der Titelverteidiger wirkte wie gelähmt, die Tigers wie entfesselt.

Tim Fleischer, Tyler Madden und Tim Brunnhuber erledigten die Berliner frühzeitig. Danjo Leonhardt und Nicholas Halloran legten nach, ehe Liam Kirk nur noch Ergebniskosmetik betrieb. Die Serie geht nun nach Berlin – und die Eisbären müssen sich fragen, wie sie ihre Defensive reparieren.

München verspielt den heimvorteil im gipfeltor-krimi

Der EHC Red Bull München lag gegen den ERC Ingolstadt bereits 0:4 zurück, kämpfte sich auf 5:6 heran, doch das Wunder blieb aus. Matthew Boucher, Riley Barber, Peter Abbandonato und Kenny Agostino versenkten die Münchner im ersten Drittel. Alex Breton und Johannes Krauß schraubten die Führung wieder hoch, während Tobias Rieder und Brady Ferguson die Hausherren kurz hoffen ließen.

Die 5:6-Heimniederlage bedeutet: München muss nun zweimal in Ingolstadt gewinnen, will die Serie drehen. Die Offensive funktionierte, die Defensive war ein Schweizer Käse. Das wird Coach Don Hay in den nächsten 48 Stunden umgehend reparieren müssen.

Die anderen serien starten heute

Die anderen serien starten heute

Köln und Schwenningen eröffnen am Mittwoch ihre Partie, Mannheim empfängt Bremerhaven. Die erste Runde ist noch jung, doch schon jetzt kristallisiert sich eine Tendenz heraus: Wer den Start verschläft, wird bestraft. Die Eisbären und München haben es vorgemacht.

Am Freitag steht die Welt in Berlin und Ingolstadt Kopf. Dann zeigt sich, ob die Favoriten lernen – oder ob die Außenseiter weiter für den großen Knall sorgen.