Benzinpreisschock: so sparen motorradfahrer bares!

Die Tankrechnung schmerzt! Für Motorradfahrer in Italien ist der Anstieg der Benzinpreise eine echte Belastung. Doch es gibt Hoffnung: Wer ein paar einfache Tipps beherzigt, kann seinen Verbrauch deutlich senken – ohne auf Fahrspaß verzichten zu müssen. Klaus Schäfer im Check.

Der druck ist enorm: warum jetzt gespart werden muss

Der druck ist enorm: warum jetzt gespart werden muss

Die internationalen Spannungen und die Energiekrise lassen die Preise an der Tankstelle explodieren. In Italien kostet Superbenzin aktuell durchschnittlich 1,756 Euro pro Liter. Für viele Motorradfahrer bedeutet das eine erhebliche Belastung des Haushalts. Doch es ist nicht alles verloren! Mit der richtigen Fahrweise und ein paar technischen Kniffen lässt sich der Verbrauch deutlich reduzieren.

Doch was tun? Es geht nicht darum, wie eine Schnecke zu fahren, sondern darum, bewusster mit dem Motorrad umzugehen. Und das fängt schon bei den Reifen an. Ein leicht unterdruckter Reifen erhöht den Rollwiderstand und zwingt den Motor, härter zu arbeiten. Regelmäßiges Kontrollieren des Reifendrucks, am besten vor Fahrtantritt und bei kalten Reifen, ist daher ein absolutes Muss. Ein paar Zentel können hier einen Unterschied machen.

Weiter geht es mit der Wartung. Eine trockene oder verschmutzte Kette, Bremsbeläge, die zu nah an den Scheiben schleifen, oder abgenutzte Lager – all das sind kleine mechanische Bremsen, die unnötig Energie verbrauchen. Ein gut gewartetes Motorrad ist nicht nur zuverlässiger und sicherer, sondern auch effizienter.

Und dann ist da noch die Fahrweise selbst. Viele gehen davon aus, dass man einfach nur sanft beschleunigen muss, um zu sparen. Das stimmt so nicht ganz. Viel wichtiger ist es, die gewünschte Geschwindigkeit zügig zu erreichen, aber dann das Gaspedal locker zu lassen und in einem Drehzahlbereich zu bleiben, in dem der Motor seine beste Leistung erbringt – also nahe am Drehmomentmaximum. Wer ständig hohe Drehzahlen jagt, verschwendet unnötig Kraftstoff.

Ein konstanter Geschwindigkeit ist ebenfalls entscheidend. Jede Beschleunigung kostet Energie, und jede Bremsung ist eine unnötige Verschwendung. Wer flüssig und vorausschauend fährt, nutzt die Trägheit des Motorrads und bremst weniger. Das bedeutet: Blick nach vorne, Verkehrsgeschehen lesen, potenzielle Hindernisse frühzeitig erkennen und das Gas gegebenenfalls schon vorher reduzieren.

Auch das Reisegepäck spielt eine Rolle. Volle Topcases und ständig montierte Seitenkoffer erhöhen den Verbrauch. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten wird der Luftwiderstand zum Feind der Effizienz. Im Zweifel sollte man also unnötigen Ballast vermeiden.

Fazit: Es geht um Fluidität. Ein Motorrad, das leicht läuft, mit gutem Reifen, einer effizienten Kette und einem Fahrer, der die Straße liest, verbraucht fast unmerklich weniger. Und in Zeiten, in denen der Benzinpreis die Budgets belastet, ist es an der Zeit, eine intelligentere – und sauberere – Fahrweise zu entdecken.

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