Belgien stürmt zur wm 2026: de bruyne führt die teufel ins turnier!
Ein furioser Qualifikationslauf hat sich ausgezahlt: Belgien ist sicher bei der Weltmeisterschaft 2026 dabei! Die Mannschaft von Rudi Garcia, angeführt vom brillanten Kevin De Bruyne, dominierte ihre Gruppe und buchte ohne größere Widerstände den Flug nach Nordamerika. Doch was steckt hinter diesem Erfolg und welche Herausforderungen erwarten die Roten Teufel?
Die ungeschlagene qualifikation: ein statement
Acht Spiele, 18 Punkte, nur drei abgegebene Punkte – die Bilanz der belgischen Nationalmannschaft ist schlichtweg beeindruckend. Die Dominanz war so deutlich, dass die Konkurrenz kaum eine Chance hatte. Ein entscheidender Faktor war zweifellos die herausragende Leistung von Kevin De Bruyne, der mit sechs Toren zum wertvollsten Spieler avancierte. Es ist die 15. WM-Teilnahme für Belgien, eine Bestätigung ihrer Langlebigkeit im internationalen Fußball.
Doch der Blick zurück auf die jüngste Vergangenheit wirft einen langen Schatten: Bei der WM 2022 in Katar erwischte es die Belgier bereits in der Vorrunde. Ein jähes Erwachen für eine Mannschaft, die zuvor 2018 mit dem dritten Platz für Furore gesorgt hatte. Die Erinnerung an die Finalteilnahme bei der Europameisterschaft 1980 und den Olympiasieg 1920 im eigenen Land sind zwar vergoldet, doch die jüngsten Enttäuschungen mahnen zur Vorsicht.

Der kader für die usa, kanada und mexiko: eine mischung aus erfahrung und talent
Rudi Garcia reist mit einer ausgewogenen Truppe an. Im Tor steht der erfahrene Thibaut Courtois, während in der Abwehr sowohl etablierte Kräfte wie Timothy Castagne und Thomas Meunier als auch junge Talente wie Zeno Debast und Arthur Theate zum Einsatz kommen sollen. Das Mittelfeld wird zweifellos von Kevin De Bruyne diktiert, unterstützt von Spielern wie Amadou Onana und Youri Tielemans. Im Angriff peilen Romelu Lukaku und Jérémy Doku das Tor an, während Charles De Ketelaere und Dodi Lukebakio für frischen Wind sorgen sollen.
Ein Blick auf die Gruppengegner: In Gruppe G trifft Belgien auf Ägypten (15. Juni, 21:00 Uhr), den Iran (21. Juni, 21:00 Uhr) und Neuseeland (27. Juni, 5:00 Uhr). Die Aufgabe ist klar: Gruppensieg oder zumindest ein Platz unter den besten Gruppenzweiten, um die Chance auf ein Weiterkommen zu wahren. Die belgischen Fans dürfen sich auf eine spannende WM freuen, aber die Konkurrenz schläft nicht.
Die Trainerwahl von Rudi Garcia, der seit 2025 das Ruder übernommen hat, wird auf die Probe gestellt. Seine bisherige Karriere als Spieler war eher unscheinbar, aber als Trainer konnte er bereits Erfolge feiern. Ob er es schafft, das Team zu Höchstleistungen zu führen und die Enttäuschung von Katar vergessen zu machen, bleibt abzuwarten.
Die Reise zur WM 2026 ist für Belgien ein Neustart. Die Mannschaft muss ihre Vergangenheit hinter sich lassen und sich auf die Herausforderungen konzentrieren, die vor ihr liegen. Mit einem starken Kader, einem erfahrenen Trainer und der Unterstützung der Fans hat Belgien das Potenzial, in Nordamerika eine wichtige Rolle zu spielen. Doch eines ist sicher: Es wird ein hartes Stück Arbeit.
