Basler schont werder bremen nicht: harte kritik an mannschaft und führung

Basler lässt kein gutes haar am sv werder bremen

Mario Basler hat sich in scharfen Worten zum aktuellen Zustand des SV Werder Bremen geäußert. Der ehemalige Nationalspieler übt deutliche Kritik an der Mannschaft, der sportlichen Führung und der Transferpolitik. Beim Blick auf die Tabelle sieht Basler düstere Zeiten auf Werder zukommen.

„Sch<strong><em>-fußball“ und berechtigte tabellenposition

„Sch-fußball“ und berechtigte tabellenposition

„So vieles. Die Mannschaft spielt Sch*-Fußball, schlechten Fußball. Und wenn man analysiert, was sie bis jetzt gespielt haben, stehen sie berechtigterweise da, wo sie stehen“, so Basler gegenüber Sport1. Der 30-fache Nationalspieler spart nicht mit Kritik am gezeigten Fußball der Bremer.

Abstiegskampf und die verletzungssituation

Werder Bremen befindet sich mit Platz 15 und nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsrang in einer prekären Situation. Basler befürchtet, dass die vielen Verletzungen die Lage weiter verschärfen werden. „Wenn es mit den Verletzten so bleibt – und sie weiter nicht zurückkommen – dann glaube ich, wird Werder Bremen ein Problem kriegen. Die Tendenz zeigt im Moment ganz klar, dass sie gegen den Abstieg spielen – und dass sie vielleicht auch absteigen“, warnte er.

Thioune vor schwieriger aufgabe

Der neue Trainer Daniel Thioune steht laut Basler vor einer enormen Herausforderung. Besonders die angespannte Personallage mit den Ausfällen von Niklas Stark, Maximilian Wöber und Amos Pieper erschwert seine Arbeit. „Das ist für einen Trainer sehr schwierig, besonders wenn der keine Erfahrung hat“, so Basler. Er vermutet, dass auch andere Trainer wie Bo Svensson deshalb abgesagt haben.

Fritz in der kritik: fehlende führung

Auch Clemens Fritz, der Geschäftsführer Profifußball in Bremen, bekommt sein Fett ab. Basler kritisiert, dass Fritz zu wenig eingreift und sich nicht klar positioniert. „Meines Erachtens musst du als Geschäftsführer auch mal eingreifen. Du musst dich ja auch mal zu Wort melden. Du musst auch mal auf die Mannschaft losgehen. In Bremen ist halt alles familiär. Alles ist ruhig.“

Fragwürdige transferpolitik: der boniface-fall

Basler kritisiert auch die Transferpolitik des Vereins, insbesondere die gescheiterte Leihe von Victor Boniface. „Ich habe mich sowieso gefragt, wer auf die Idee gekommen ist, Boniface zu holen. Der passt einfach nicht nach Bremen. Also ich fand die Verpflichtung überhaupt nicht gut.“

Appell an die mannschaft: „zusammenreißen“

Trotz der Kritik appelliert Basler an die Mannschaft, sich zu stabilisieren und zusammenzureißen. „Mit Unentschieden und Angsthasenfußball kommst du nicht weiter. Die Werder-Bremen-Fans haben es verdient, in der Bundesliga zu bleiben“, schloss Basler.