Barthold packt koffer: wechsel nach dänemark perfekt!
Schock in Magdeburg: Linksaußen Sebastian Barthold verlässt den SC Magdeburg überraschend vorzeitig und wechselt in die dänische Liga zu Mors-Thy Handbold. Nach nur einer Saison beim Pokalsieger ist für den ehemaligen norwegischen Nationalspieler im Team von Bennet Wiegert kein Platz mehr.
Ein kurzes intermezzo an der elbe
Die Verantwortlichen des SCM hatten Barthold im Sommer 2025 als kurzfristige Verstärkung verpflichtet, um den Ausfall von Matthias Musche zu kompensieren. Doch der 34-Jährige konnte sich in der Bundesliga-Saison nicht dauerhaft durchsetzen und kam lediglich auf zehn Einsätze. Seine Leistung blieb hinter den Erwartungen zurück, was letztendlich zu dieser Entscheidung führte.
Die Gründe für den Abschied sind vielfältig. Neben der sportlichen Situation spielte auch Bartholds Wunsch nach mehr Spielzeit eine Rolle. In Mors-Thy winkt ihm die Perspektive, wieder eine tragende Rolle zu spielen und seine Fähigkeiten voll auszuschöpfen. Die dänische Mannschaft belegt aktuell einen respektablen fünften Platz in ihrer Liga und bietet Barthold somit eine attraktive sportliche Herausforderung.

Neuanfang im skandinavischen ausland
„Ich habe noch große Ambitionen und möchte in Mors-Thy Handbold meinen Beitrag zum Erfolg leisten“, erklärte Barthold gegenüber dpa. „Es ist ein gut funktionierender Verein mit einer starken Mannschaft, der gerade den 5. Platz in einer der besten Ligen Europas belegt hat.“ Der Wechsel stellt für Barthold einen Neuanfang im skandinavischen Ausland dar und könnte ihm die Chance bieten, seine Karriere wieder in den Fokus zu rücken.
Für den SC Magdeburg bedeutet der Abgang von Barthold eine weitere Baustelle im Kader. Es bleibt abzuwarten, ob der Verein in der Rückrunde noch nach einer adäquaten Ersatzlösung Ausschau halten wird. Die Suche nach einer passenden Verstärkung für die Position des Linksaußen dürfte angesichts der aktuellen finanziellen Situation jedoch schwierig werden.
Die Handball-Fans in Magdeburg müssen sich also von Sebastian Barthold verabschieden. Sein Intermezzo an der Elbe war zwar kurz, aber dennoch von einigen spannenden Momenten geprägt. Ob er in Dänemark seine zweite Chance bekommt, wird die Zukunft zeigen.
