Barcelona-senf: alonsos letzter montmeló mit einem auto, das nur schrott bleibt
Barcelona hätte Fernando Alonsos
Triumph sein können. Es wird seine Demütigung. Der AMR26 rollt wie ein mit Rost überzogener Cadillac über die Katalanische Asphaltwüste, 3,8 Sekunden hinter dem Bestzeit-Phantom. Ein Gefährt ohne Biss, ohne Seelen, ohne Tempo. 327 km/h Höchstgeschwindigkeit – das trägt man in der Formel 1 heute als Makel wie einen Narrenhut.
Mike krack bittet um schonung – zu spät
Teamchef Mike Krack bat die Medien, „die Piloten vor so viel Negativität zu schützen“. Als wäre Wahrheit ein Virus. Die Chronisten lachten nur müde, denn jeder Boxengassenfuchs sah den Crash schon vor dem Freitagstraining kommen. Das Layout von Montmeló quält Aston Martin seit Jahren wie eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung. Und diesmal schmerzt es doppelt, weil es Alonsos möglicher letzter Auftritt auf einer Strecke sein könnte, die ihn einst als Teenager vergötterte.
Lance Stroll lieferte die nüchterne Diagnose: „Fehlendes Gleichgewicht, fehlender Abtrieb.“
