Barça jagt bastoni: 80-millionen-plan für neue abwehr-ära
Die Katalanen haben ihren Mann fest im Visier: Alessandro Bastoni soll die marode Barça-Defensive neu ordnen – und die Bosse sind bereit, dafür bis zu 80 Millionen Euro zu zahlen. Erste Gehaltsgespräche laufen, bestätigt Transfer-Insider Fabrizio Romano.

Warum bastoni der wunschkandidat ist
Die Scouts schwärmen seit Monaten von seinem Passspiel, seiner Übersicht, seiner ruhigen Hüfte im Eins-gegen-Eins. Für die sportliche Leitung ist Bastoni der ideale Linksverteidiger im back-four, aber auch die Mitte wackelt. Mit 26 Jahren passt er perfekt ins Alterprofil, das Xavi und Deco fordern: nicht mehr grün, noch lange nicht abgebrannt.
Doch es gibt einen Haken. Einen großen. Inter hat den Italiener bis 2028 gebunden und bislang jedes Angebot abgewehrt. Die Devise in Mailand lautete: „Unverkäuflich“. Die Devise gilt seit Freitag nicht mehr. Quellen im Klub sprechen von einer Schmerzgrenze bei 70 bis 80 Millionen Euro. Darunter kein Gespräch. Darüber: Tür offen.
Barça kennt die Zahl. Und Barça weiß auch, dass sie sie sich eigentlich nicht leisten kann. Die Schuldenlast drückt, das Financial-Fairplay nagt. Die Lösung: Ein Sommer-Coup, wenn die ersten Sponsoring-Einnahmen der neuen Saison fließen und die TV-Gelder eintreffen. Intern hat der Klub bereits Signal grün für die Operation „Bastoni“ gegeben – sofern die Liga ihre Zustimmung gibt.
Der Spieler selbst schweigt, lässt Berater sprechen. Sein Umfeld deutet an: Bastoni träumt von der LaLiga, von Camp-Feuern, von einem Schritt vorwärts nach fünf erfolgreichen Jahren bei Inter. Die Entscheidung fällt im Juni. Bis dahin muss Barça seine Kasse sortieren.
Inter plant schon für den Fall des Falles: Alessandro Buongiorno von Turin ist auf der Liste, Giorgio Scalvini von Atalanta ebenfalls. Für 80 Millionen lassen sich zwei junge Italiener kaufen. Die Rechnung ist simpel. Die Emotionen kommen später.
Barça-Coach Xavi hat Bastoni vor zwei Jahren in der Champions-League-Gruppenphase analysiert und seitdem nicht mehr vergessen. „Er könnte sofort unser Spiel tempo-bestimmen“, sagte er intern. Nun liegt der Ball bei der Geschäftsführung.
Die Fans diskutieren bereits, ob ein einzelner Verteidiger die Probleme löst. Die Antwort lautet: nein. Aber er wäre das erste Puzzlestück in einem Sommer, der den Klub neu erfinden muss. 80 Millionen sind viel Geld. Für Barça sind es die letzten, die sie sich leisten können, um wieder oben mitzuspielen.
