Barça jagt bastoni: 70-millionen-plan nach champions-league-demontage

Der FC Barcelona hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht – und will ihn jetzt einfach kaufen. Nachdem Alessandro Bastoni im April 2025 mit Inter Mailand die Katalanen aus der Champions League warf, steht der italienische Verteidiger ganz oben auf der Sommer-Einkaufsliste von Sportdirektor Deco.

Warum bastoni der neue abwehrchef werden soll

Barça sucht einen Linksfuß mit Kopfballwucht. Bastoni liefert beides. 1,91 m groß, 70 Millionen Euro Marktwert, 26 Jahre alt – das passt ins Profil, das Deco seit Wochen in der Schublade hat. Die erste vertrauliche Runde mit dem Spieler ist laut Marca bereits gelaufen. Ergebnis: Bastoni kann sich Spanien vorstellen. Ein klares Ja gibt es noch nicht, aber auch kein Nein.

Die Ironie: Im Viertelfinale zeigte Bastoni genau die Qualitäten, die Barça jetzt braucht. Er schaltete den Ball sicher ab, nahm Lewandowski das Leben und köpfte bei Standards mit. Ein Dreifach-Transferziel: sofortige Verstärkung, Zeichen gegen die interne Defensive, Rache in Person.

Die 70-millionen-frage: wer zahlt?

Die 70-millionen-frage: wer zahlt?

Die Kasse der Barça ist leerer als ein Camp-Nou-Kiosk in der 90. Minute. Die Liga erlaubt erst dann neue Millionen-Ausgaben, wenn Einnahmen hereinkommen. Ein erstes Angebot an Inter liegt noch nicht vor, doch die Italiener signalisieren: bei 70 Millionen reden wir. Frist: Ende Juli, bevor die US-Tour beginnt. Sonst bleibt Bastoni in Mailand, und Barça muss wieder auf Teenager zurückgreifen.

Intern ist man sich einig: Dieser Transfer ist kein Luxus, sondern ein Notfall. Nach dem Aus von Christensen und der Leihe von Lenglet klafft ein Loch, das nicht mit La-Masia-Pflaster zu kitten ist. Bastoni wäre sofort Stammspieler, klar vor Iñigo Martínez und Ronald Araújo, der nach seinem Kreuzbandriss erst im Oktober zurückkehrt.

Entscheidungstage im Juni. Dann zeigt sich, ob das Geld aus dem Nike-Deal und dem Spotify-Nachschlag reicht, um Inter auf 60 plus 10 Millionen Euro runterzuhandeln. Bastoni wartet. Und Barça weiß: Verliert man diesen Poker, droht eine weitere Saison mit improvisierter Abwehr – und vielleicht wieder ein Duell gegen Inter, in dem der Gegner den besseren Innenverteidiger stellt.