Barça jagt bastoni: 60 millionen und ein tauschgeschäft im fokus
Alessandro Bastoni ist kein Geheimtipp mehr – doch jetzt wird er zur Chefsache. Der FC Barcelona hat laut Sport den Inter-Verteidiger ganz oben auf der Liste von Sportdirektor Deco gesetzt. Die Katalanen wollen den 25-Jährigen um jeden Preis, die Ablöse liegt laut Bericht bei 60 Millionen Euro, ein Tauschspieler ist im Gespräch.
Warum bastoni für barça plötzlich systemrelevant ist
Die Defensive des Klubs wirkt wie ein Puzzle mit fehlenden Teilen. Araujo kämpft mit psychischen Tiefs, Christensen verlässt kaum das Rehazentrum, Eric García überzeugt nur in Phasen. Selbst 18-jähriger Pau Cubarsí, aktuell das Aushängeschild, braucht einen erfahrenen, ballsicheren Partner links. Bastoni passt ins Profil: stark in der Luft, schnell im Aufbau, laufstark bis in die 90. Minute.
Doch der Plan hat Haken. Inter hat keinen Verkaufsdruck. Bastoni ist bis 2028 gebunden, die Nerazzurri sehen ihn als Abwehr-Chef der nächsten Jahre. Erst ein überraschender Koffer voller Euro plus ein attraktiver Spieltausch könnte Beppe Marotta umlenken. Barça wiederum muss jeden Cent vor der La-Liga-Finanzkontrolle rechtfertigen. Die Klubbosse um Joan Laporta tüfteln bereits an Kreativkonstruktionen: variable Zahlungsmodalitäten, Sponsor-Boni, mögliche Abgänge von Reservisten.

Decos wunsch und die kalte hinter den kulissen
Intern kursiert die Marschroute: Frühe Gespräche, still, ohne Medienrummel. Deco weiß, dass Inter bei Transfers gerne schnell zuschlägt, wenn der Preis stimmt. Gleichzeitig steht Bastoni selbst vor einer Entscheidung. In Mailand ist er Anführer, in Barcelona würde er neben Cubarsí sofort zur Leitfigur reifen – mit Champions-League-Fußball und der Sache, die seine Karriere pushen könnte.
Die nächsten Wochen sind entscheidend. Die Transferfenster-Saison beginnt früher denn je, erste verdeckte Treffen laufen bereits. Wenn Barça die Liquidität sicherstellt und Inter Ersatz findet, könnte Bastoni der erste Blockbuster-Wechsel des Sommers werden. Bleibt die Frage: 60 Millionen plus welcher Spieler? Ein Name steht erstmals im Raum: der australische Rechtsverteidiger Chidozie Awaziem, den Barça erst im Winter scoutete. Noch ist nichts unterschrieben, aber das Spiel läuft – und Bastoni weiß es.
