Barça fegt newcastle mit 7:2 hinweg – lewandowski jagt messi

Camp Nou bebte, die Magpies zerbrachen. Nach 45 Minuten stand es 3:2, nach 90 Minuten 7:2 – ein Ergebnis, das die Champions-League-Geschichte in roten Buchstaben schreibt.

Raphinha legt vor, lewandowski liefert nach

Der Brasilianer war überall: Vorlage, Tor, erneute Vorlage, erneutes Tor. Fünf Mal mischte er direkt in Treffern mit, schickte die Statistik-Abteilung auf Zitterkurs. Doch die ersten 25 Minuten gehörten Anthony Elanga. Zweimal schlug der Schwede zurück, zweimal ließ Barça die Defene offen wie ein Scheunentor.

Die Wende? Ein Foulelfmeter tief in der Nachspielzeit. Lamine Yamal, 17 Jahre und 50 Tage alt, verwandelte souverän – und brach Newcastle damit das Genick. In der Kabine feuerte Hansi Flick seine Profis an: „Mehr Kontrolle, keine Räume!“ Sein Plan ging auf. Im zweiten Durchgang schoss der FC Barcelona vier weitere Tore, ließ keinen einzigen Konter zu.

Robert Lewandowski erzielte die Treffer 108 und 109 in der Königsklasse. Nur Lionel Messi (129) und Cristiano Ronaldo (140) stehen noch vor dem Polen. „Ich zähle nicht, ich schieße“, sagte er mit einem Grinsen, das selbst die britische Presse erzürnte. Sein Coach lobte: „Wenn Lewy lächelt, lächelt das ganze Team.“

Atletico wartet – und kennt barças schwächen

Atletico wartet – und kennt barças schwächen

Im Viertelfinale trifft Barça auf Atletico Madrid. Die Rojiblancos gewannen bereits dreimal in dieser Saison gegen die Katalanen, zuletzt im Pokal-Halbfinale mit 4:3. Diego Simeone wird die ersten 30 Minuten gegen Newcastle analysiert haben. Seine Schlussfolgerung: Druck früh, dann wird das Mittelfeld brüchig.

Flick weiß, dass seine Abwehr noch Luft nach oben hat. „Wir dürfen nicht glauben, dass sieben Tore jedes Mal reichen“, sagte er und klang dabei wie ein Lehrer, der gerade eine Klassenarbeit mit drei Sternchen versieht, aber trotzdem die Fehler rot anmalt.

Die Saison ist längst nicht vorbei. Aber wer nach diesem Abend noch bezweifelt, dass Barça bereit ist, die Trophäe wieder in den Glaskasten zu stellen, der hat Camp Nou offensichtlich nicht gehört – es sang, es klang, es drohnte wie vor den großen Tagen der Guardiola-Ära.