Bayern kassiert real-prügel: viertelfinal-k.o. schon am 7. april?

Der FC Bayern trifft im Viertelfinale der Champions League auf Real Madrid – und damit auf seinen Angstgegner. Die UEFA zog am späten Mittwoch die Paarungen: Erst legt der Rekordmeister am 7. April in der spanischen Hauptstadt vor, dann steht am 15. April das Rückspiel in München an. Die letzten vier direkten Duellen gewann Madrid. Die Bilanz brennt wie ein Brandloch ins Bayern-Herz.

Die quadratur der angst: vier pleiten, null antworten

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Seit dem Halbfinale 2018 wartet der deutsche Rekordmeister auf einen Sieg gegen die Königlichen. 4:3 nach Verlängerung, 2:1, 3:1, 4:2 – die Ergebnisse lesen sich wie ein Horrorfilm. Trainer Vincent Kompany muss nun mit dem Team eine Antwort finden, die bisher niemand in der Bayern-Kabine parat hatte: Wie stoppt man Vinícius und Bellingham, wenn die Knie schon beim Einlaufen zittern?

Dabei lief es in der Zwischenrunde noch glatt. Gegen Atalanta Bergamo reichte eine souveräne Vorstellung, um ohne großen Kraftakt ins Viertelfinale einzuziehen. Real hingegen musste Manchester City bezwingen – ein Schlagabtausch, der den Spaniern Selbstvertrauen kocht. Die Formkurve zeigt nach oben, die Verletztenliste bei den Bayern nagt. Davies fällt mit Muskelproblemen aus, Sané hadert mit der Form. Die Personaldecke wird dünn, der Gegner dick.

Parallel kommt es zum Duell der Titelanwärter: Arsenal reist nach Lissabon, wo Sporting für die Sensation brennt. Am 8. und 14. April kreuzen Atletico und Barcelona die Klingen – ein rein spanisches Feuergefecht – sowie Liverpool gegen Titelverteidiger PSG. Alle Spiele rollen um 21 Uhr, das Finale steigt am 30. Mai in Budapest. Dort will Bayern endlich wieder stehen, doch der Weg führt zwangsläufig über den Bernabéu-ähnlichen Berg der vier Niederlagen. Die Uhr tickt. Die Angst wächst. Die Chance auch.