Bugatti: porsche zieht sich zurück, rimac übernimmt!
Ein überraschender Wandel im Hypercar-Segment: Porsche AG hat ihre Beteiligungen an Bugatti Rimac und der Rimac Group an ein Konsortium unter der Führung von Hof Capital verkauft. Damit endet ein Kapitel in der Geschichte von Bugatti, während Rimac seine operative Kontrolle weiter ausbaut – ein Schachzug mit weitreichenden Folgen für die Zukunft des exklusiven Automobilbaus.
Porsche fokussiert sich auf das kerngeschäft
Die Entscheidung des deutschen Sportwagenherstellers ist kein plötzlicher Impuls, sondern Teil einer strategischen Neuausrichtung. In einer Zeit, in der die gesamte Automobilindustrie unter steigendem Kostendruck und dem Wandel hin zur Elektromobilität leidet, will Porsche seine Ressourcen auf das Kerngeschäft konzentrieren. Der Verkauf von 45% der Anteile an Bugatti Rimac und 20,6% an der Rimac Group ermöglicht es dem Unternehmen, sich voll auf die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und die Stärkung seiner Position im Premiumsegment zu konzentrieren. Michael Leiters, CEO von Porsche AG, betonte, dass die Joint Venture „erfolgreich die Grundlagen für die Zukunft von Bugatti gelegt“ habe und die Investition in Rimac „dazu beigetragen habe, die kroatische Technologie zu einem erstklassigen Zulieferer für die Automobilindustrie zu entwickeln.“

Rimac übernimmt die kontrolle: was bedeutet das für bugatti?
Für Rimac Group, gegründet vom Visionär Mate Rimac, ist der Deal ein Quantensprung. Mit der Übernahme der operativen Kontrolle von Bugatti Rimac und der Beteiligung von Hof Capital als neuen Großinvestor, erhält das Unternehmen die notwendigen Mittel und die strategische Unterstützung, um seine ambitionierten Pläne voranzutreiben. Mate Rimac selbst zeigte sich dankbar für die Partnerschaft mit Porsche und betonte, dass die gemeinsam geschafften Grundlagen es nun ermöglichen,
