Antonelli dominiert in österreich: hamilton und verstappen chancenlos!
Überraschung in Spielberg: Der junge Italiener Kimi Antonelli hat das zweite freie Training zur Formel-1-WM in Österreich mit beeindruckender Macht demonstriert. Während Lewis Hamilton und Max Verstappen mit technischen Problemen und Leistungsschwächen zu kämpfen hatten, untermauerte Antonelli seine bisherige Formund etablierte sich als der Mann der Stunde.

Ein sitzproblem lähmt verstappen
Das Wochenende begann für Max Verstappen alles andere als ideal. Der Red-Bull-Pilot klagte umgehend über ungewohnte Fahrgefühl und musste seine Box ansteuern, um den Sitz neu justieren zu lassen. „Ich sitze ganz anders im Auto. Was zum Teufel ist das?“, funkte er frustriert an sein Team. Die hektische Reparatur kostbare Zeit und verhinderte eine bessere Qualifying-Simulation. Am Ende reichte es lediglich zu Rang vier, mehr als eine halbe Sekunde hinter Antonelli.
Ferrari-Pilot Lewis Hamilton, der nach seinem Sieg in Katalonien noch auf 41 Punkte an Antonelli dran ist, fand ebenfalls nicht in Tritt. Mit fast sechs Zehntel Rückstand auf den jungen Italiener landete er auf dem fünften Platz. Ein enttäuschendes Ergebnis für den Routinier, der auf einen stärkeren Auftritt gehofft hatte.
Antonelli setzt Maßstäbe Der 19-Jährige zeigte jedoch eine beeindruckende Souveränität. Mit einer Bestzeit von 1:07,014 Minuten distanzierte er die McLaren-Piloten Lando Norris und Oscar Piastri deutlich. Seine Konkurrenten wirken derzeit wie gefangen, während Antonelli unbeirrt seinen Weg geht. Auch George Russell im Mercedes hatte mit mehr als sechs Zehntel Rückstand zu kämpfen und belegte lediglich den sechsten Platz.
Nico Hülkenberg, der mit Audi an den Start geht, kämpfte sich mit dem 14. Platz ins Mittelfeld vor. Die Frage, ob er im Qualifying eine bessere Leistung zeigen kann, bleibt offen.
Die Ausgangslage vor dem Qualifying ist klar: Kimi Antonelli ist der Mann, den man im Auge behalten muss. Ob er seine Dominanz auch im Rennen bestätigen kann, wird die Stunde zeigen. Doch eines ist sicher: Der junge Italiener hat die Formel 1 im Sturm erobert und die etablierten Kräfte in Verlegenheit gezogen. Die WM-Konkurrenz muss sich warm anziehen!
