Austria wien: titelrennen lebt! salzburg-duell entscheidend
Wien – Trotz eines Rückstands von fünf Punkten auf Tabellenführer Sturm Graz weigert sich die Wiener Austria, den Traum von der Meisterschaft abzuschreiben. Vor dem brisanten Doppelspiel gegen Red Bull Salzburg herrscht in Favoriten Selbstvertrauen, und Mittelfeldstratege Abubakr Barry kündigt an: "Wir sind noch voll im Rennen!"
Barry: "salzburg bestraft jeden fehler"
Die Ausgangslage ist klar: Für die "Veilchen" geht es in den kommenden Spielen gegen Salzburg um nichts weniger als die Zukunft im Titelkampf. Das Heimspiel am Sonntag (14:30 Uhr, LIVE! bei kicker) und die anschließende Auswärtspartie am Mittwoch (18:30 Uhr, LIVE! bei kicker) werden entscheidend sein. Barry, der im Februar beim 2:0-Auswärtssieg gegen Salzburg selbst traf, weiß, was auf die Mannschaft zukommt. "Alle Spiele in der Meistergruppe sind wichtig, aber die Duelle gegen Salzburg werden zeigen, auf welchem Platz wir am Ende landen."
Der 25-jährige Gambier erwartet ein „tough“ Match, betont aber: „Genau solche Spiele sind mir am liebsten.“ Er mahnt zur Konzentration: „Man muss darauf achten, Fehler zu vermeiden. Denn jeden Fehler, den man macht, bestraft Salzburg. Deshalb muss ich voll konzentriert und in jedem Zweikampf, bei jedem Tackling und bei allem, was im Spiel passiert, bereit sein.“ Der Druck spornt ihn an, denn er macht ihn zu einem besseren Spieler.

Trainer helm lobt barrys charakter
Auch Trainer Stephan Helm schwärmt von Abubakr Barry. Er attestiert ihm nicht nur fußballerisches Talent, sondern vor allem einen „außergewöhnlichen Charakter“. „Er ist ein positives Beispiel dafür, wie man sich in eine Mannschaft integriert. Er integriert inzwischen sogar andere Mitspieler“, so Helm. Der Transfer, der irgendwo auf der Welt gefunden wurde, sei eine Bereicherung für den Verein und die Liga.
Barry, der vor seinem Wechsel in Österreich in der zweiten israelischen Liga aktiv war, könnte der Austria durch seine Entwicklung in fast zwei Bundesliga-Saisons einen finanziellen Schub verpassen. Der Verein hatte im März die Vertragsoption zur Verlängerung bis 2027 gezogen, ein möglicher Verkauf nach dieser Saison könnte sich daher lohnen. Barry selbst gibt sich diplomatisch: „Im Moment denke ich nicht groß darüber nach, woanders hinzugehen. Aber natürlich möchte jeder Spieler in seiner Karriere größere Schritte machen. Wenn sich eine größere Chance ergibt, warum nicht? Aber im Moment konzentriere ich mich nur darauf, für die Austria zu spielen und zu gewinnen.“
Die Meistergruppe bleibt eng, das Spitzenfeld unbeweglich. Doch in Wien kocht die Leidenschaft, und die Austria Wien zeigt: Aufgeben ist keine Option. Der Kampf um die Meisterschaft ist noch lange nicht entschieden - und Barry ist ein Schlüsselspieler in diesem Rennen.
