Augsburg bangt nicht: routinier gouweleeuw könnte gegen hoffenheim helfen!
Der FC Augsburg steht vor einer entscheidenden Phase. Vier Partien, nur ein Punkt – der sichere Klassenerhalt ist noch in weiter Ferne. Am Freitagabend empfängt der FCA die TSG Hoffenheim, und Trainer Manuel Baum weiß: Es geht um mehr als nur drei Punkte. Es geht darum, eine gefährliche Tendenz zu stoppen und die Kohlenhydrate für die Endphase der Saison zu sichern.
Die unschöne gewohnheit: nach dem ziel folgt der leistungsabfall
Ein Phänomen, das den FCA in den letzten Jahren immer wieder heimgesucht hat: Sobald der Klassenerhalt in greifbarer Nähe war, schien die Mannschaft den Turbo zu verlieren. Die letzten Spiele wurden regelmäßig verkalkuliert, die Punkteausbeute sank drastisch. Letzte Saison waren es nur vier Punkte aus den letzten sechs Spielen – ein Wert, der angesichts eines komfortablen Vorsprungs auf die Abstiegszone bitter war. Baum kämpft nun gegen diese mentale Blockade, möchte die „Gier nach drei Punkten“ in jedem Spiel bewahren.
„Wir haben eine Kultur entwickelt, in jedem Spiel gierig auf drei Punkte zu sein“, betont Baum. „Das müssen wir jetzt wiederfinden.“ Dabei setzt er auf eine Mischung aus Trainingsschärfe und dem unbedingten Willen zum Sieg. Und hier könnte ein Routinier namens Jeff Gouweleeuw entscheidend ins Spiel kommen.

Comeback des kapitäns: gouweleeuw rückt ins blickfeld
Der eigentliche Kapitän des FCA, Jeff Gouweleeuw, fehlte dem Team seit dem 10. Spieltag verletzungsbedingt. Doch nun deutet alles auf ein Comeback hin. Der 34-Jährige kehrte bereits in den Kader gegen Hamburg zurück und scheint bereit für einen Einsatz gegen Hoffenheim zu sein. „Jeff ist seit drei, vier Wochen wieder voll dabei. Er oder Noki Banks sind die Optionen“, so Baum. Sein Einsatz könnte der Abwehr neuen Stabilität verleihen und den jungen Kollegen Halt geben.
Neben Gouweleeuw fehlen Baum Schlotterbeck (gelbgesperrt) und Matsima (Sehnenriss). Rieder könnte eine Option auf der Doppel-Sechs bleiben. Die Konkurrenz im Team ist groß – ein positiver Umstand, den Baum gezielt nutzen will, um das schwächende Saisonende zu verhindern. Denn eines ist klar: Der FCA muss sich gegen Hoffenheim wehren, um den Abstiegskampf endgültig abzuschütteln und die Saison würdevoll zu beenden.
Die TSG Hoffenheim, obwohl Champions-League-Aspirant, hat in der Hinrunde bereits bewiesen, dass sie nicht unschlagbar ist – damals schoss Augsburg unter Baums Vorgänger Sandro Wagner die Kraichgauer mit 3:0 aus dem Stadion. Ein Zeichen, dass auch am Freitagabend einiges möglich ist. Der FCA muss sich darauf konzentrieren, seine Stärken auszuspielen und die Schwächen der TSG zu nutzen. Nur so kann Augsburg den Klassenerhalt so schnell wie möglich eintüten und sich die entspannten Sommerwochen sichern.
