Aston martin: interne unruhen und motoren-desaster drohen!
Die Gerüchte überschlagen sich: Aston Martin steckt mitten in einer turbulenten Phase. Nicht nur die Spekulationen um eine mögliche Neuordnung der Teamleitung, mit dem erfahrenen Jonathan Wheatley im Fokus, belasten den Rennstall, sondern auch die anhaltenden Probleme mit den Honda-Motoren lassen die Fans fassungslos zurück.

Wheatley: ist sein comeback in der ersten reihe realistisch?
Der ehemalige HRT-Pilot und aktuelle Sky Sports F1-Kommentator Karum Chandhok äußerte sich kürzlich in einem Podcast zu den Personalrochaden bei Aston Martin. Die offizielle Dementierung der Gerüchte um Wheatleys mögliche Rückkehr als Teamchef hält Chandhok für reine Formsache. „Es scheint eine gewisse Unsicherheit zu geben. Die Gerüchte um Aston Martin, zwischen China und Japan, waren ja schon länger im Umlauf und es wirkte plausibel, da Adrian ja diese Position interimistisch innehatte. Aber es ist offensichtlich nicht der Fall, wäre es das, wäre es bereits bekannt gegeben worden.“
Chandhok ist sich jedoch ziemlich sicher, dass Wheatley, ein erfahrener Mann, der seit den 90er Jahren im Formel-1-Paddock aktiv ist, nicht für immer abwesend bleiben wird. „Ich glaube, er wird bald wieder auftauchen. Die Frage ist, ob er eine Position findet, die seinen Ansprüchen und seiner bisherigen Karriere entspricht. Er hat schließlich einen deutlich gestiegenen Marktwert.“
Doch das eigentliche Problem liegt tiefer. Während die Diskussion um die Teamleitung in den Köpfen der Fans weiterwirkt, sieht Chandhok das größere Übel in den technischen Defiziten. „Aston Martin hat weitaus wichtigere Probleme als den Teamchef. Derzeit sind sie einfach nur. enttäuschend ist noch untertrieben. Es ist beschämend, wie weit sie aufgrund der Honda-Probleme hinterherhinken.“
Chandhok hinterfragt zudem, ob Wheatley wirklich der Richtige ist, um diese Probleme zu lösen. „Ich glaube nicht, dass Jonathan der Mann dafür ist. Sie brauchen Experten für Verbrennungsmotoren aus Sakura, um aus dieser Misere herauszukommen. Die Motoren sind der Knackpunkt, und da fehlt es an Know-how.“
Die Situation bei Aston Martin ist also komplex. Die interne Unruhe, gepaart mit den anhaltenden technischen Problemen, gefährdet die Ambitionen des Teams in der aktuellen Saison. Ob die Verpflichtung eines neuen Teamchefs tatsächlich die Lösung ist, bleibt abzuwarten – währenddessen muss Aston Martin sich dringend um die Honda-Motoren kümmern, sonst droht ein weiterer Absturz in die Bedeutungslosigkeit.
