Davos kontert fribourg: bündner übernehmen die kontrolle

Ein intensives Duell in der National League Playoffs: Nach der knappen Niederlage im ersten Spiel der Finalserie zwischen Fribourg und Davos haben die Bündner im zweiten Spiel zurückgeschlagen und die Oberländer unter Druck gesetzt. Mit einem deutlichen 3:1-Sieg haben sie die Serie ausgeglichen und gezeigt, dass sie zu Recht in den Finals stehen.

Aeschlimann hält davos auf kurs

Aeschlimann hält davos auf kurs

Von Beginn an demonstrierte Davos eine neue Entschlossenheit. Das aggressive Forechecking der Bündner störte Fribourg-Gotteron erheblich und führte schnell zu einem Fehler in der gegnerischen Abwehr. Sandro Aeschlimann im Tor war eine Bank für sein Team und hielt den Druck stand. Chris Egli nutzte die erste Chance eiskalt zur Führung. Der Druck der Davoser war immens, und die Freiburger fanden kaum Mittel, um sich zu wehren. Ein später Treffer von Klas Dahlbeck, der den Pfosten traf und den Puck glücklich im Tor sah, baute die Führung weiter aus.

Simon Seiler gelang es in der elften Minute, durch einen Handgelenkschuss den Anschluss zu schaffen. Doch der HCFG tat sich schwer, das Momentum zu wenden. Besonders Benoit Jeckers Strafe sollte sich als bitter erweisen, denn Lukas Frick nutzte die Überzahl und erhöhte die Führung auf 3:1. Das zweite Drittel verlief ebenfalls zerrieben, mit zahlreichen Strafen auf beiden Seiten. Die Freiburger versuchten zwar, zurückzuschlagen, doch die Davoser Defensive um Aeschlimann hielt stand.

Die Bündner haben mit ihrem Sieg nicht nur die Serie ausgeglichen, sondern auch einen wichtigen psychologischen Vorteil gewonnen. Der HC Davos hat bewiesen, dass er sich schnell anpassen und reagieren kann. Die Partie war geprägt von Emotionen und Kampfgeist, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Serie in den nächsten Spielen entwickeln wird. Für Fribourg heißt es nun, sich zu sammeln und in den Heimspielen zurückzuschlagen – andernfalls droht das frühe Ausscheiden.