Aston martin: honda-partnerschaft droht am formel-1-rand zu scheitern?
Silverstone – Ein düsteres Kapitel schreibt Aston Martin in der aktuellen Formel-1-Saison. Der ambitionierte Plan, mit Honda als Powereinheiten-Partner eine neue Ära zu beginnen, gleicht einem Fiasko. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und erinnern an gescheiterte Projekte der Vergangenheit, bei denen Millionen in den Sand gesetzt wurden.

Die geister der vergangenheit
Die Formel 1 ist ein Sport der Innovation, aber auch des Scheiterns. Zahlreiche Teams haben im Laufe der Geschichte beträchtliche Summen investiert, nur um festzustellen, dass ihre Konzepte nicht tragfähig sind. Toyota beispielsweise steckte jährlich über 400 Millionen Euro in die Entwicklung, konnte aber nur mühsam 13 Podien erzielen, ohne jemals einen Rennsieg zu feiern. BMW, einst mit großem Getöse unter dem Banner von Sauber in die Königsklasse zurückgekehrt, scheiterte 2009 an einem verfehlten Reglement, nachdem 2008 noch vielversprechende Ansätze erkennbar waren. Und McLaren, die Zusammenarbeit mit Honda war eine Katastrophe von biblischem Ausmaß – ein Kapitel, in dem Fernando Alonso mitfieberte. Nun, mit Aston Martin und Honda, beginnt ein neues Kapitel, das sich auf eine ähnlich dramatische Art und Weise entfaltet.
Fernando Alonso, der Mann, der bereits das McLaren-Honda-Desaster miterlebt hat, klammert sich an einen Hoffnungsschimmer:
