André schrader pfeift zum dritten mal bei olympia – eine eishockey-leidenschaft

Bochumer schiedsrichter erneut für olympische spiele nominiert

André Schrader, ein Schiedsrichter aus Bochum, wird zum dritten Mal in seiner Karriere bei Olympischen Spielen Eishockey-Spiele leiten. Der 36-Jährige wurde vom internationalen Eishockey-Verband IIHF für die Spiele in Italien ausgewählt. Dies ist eine große Ehre und Anerkennung für seine Leistungen als Schiedsrichter auf internationalem Niveau.

Ein del-spiel wie jedes andere?

Ein del-spiel wie jedes andere?

Vor seiner Abreise nach Italien pfiff Schrader noch ein Spiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in der Kölner Arena. Die Atmosphäre war wie immer intensiv, 18.600 Fans feuerten die Haie gegen Frankfurt an. Schrader kommentierte: „Eine gewisse Anspannung ist da, die will ich mir auch bewahren, denn sonst brennt das Feuer in mir nicht mehr!“

Von der kindheit zur pfeife: eine eishockey-geschichte

Von der kindheit zur pfeife: eine eishockey-geschichte

Schraders Liebe zum Eishockey begann früh. Er selbst spielte als Kind, erkannte aber bald, dass seine Zukunft eher am Rand des Eises liegt. Er begann, als Jugendlicher zu pfeifen und blieb dem Sport treu. Diese Entscheidung hat sich ausgezahlt, denn er zählt heute zu den besten Schiedsrichtern der Welt.

Familie als rückhalt

Familie als rückhalt

Die Eishockey-Leidenschaft hat sich auf seine Familie übertragen. Sein vierjähriger Sohn Konstantin spielt bereits bei den Bambinis in Essen Eishockey, und seine Frau Maike ist ebenfalls begeisterte Fanin. „Sonntags ist Eishockey-Tag bei uns“, verrät Schrader, „da gucken wir drei den ganzen Tag Fernsehen.“

Olympische spiele: eine unvergessliche erfahrung

Olympische spiele: eine unvergessliche erfahrung

Schrader nimmt bereits seine dritten Olympischen Spiele in Angriff. 2014 in Sotschi war er noch als Linienrichter dabei, jetzt gehört er zum Kreis der Hauptschiedsrichter. „Man trifft alle Sportler, es gibt die Medaillenzeremonien. Das bleibt für immer in Erinnerung“, schwärmt er von der einzigartigen Atmosphäre.

Das große ziel: das finale pfeifen

Die Vorfreude auf die Spiele in Italien ist groß. Schrader träumt davon, das Finale pfeifen zu dürfen. „Das Endspiel ist eben nicht nur das große Ziel für die Spieler, sondern eben auch für einen Schiedsrichter“, so der Bochumer. Er wird alles geben, um diesen Traum zu verwirklichen und die Olympischen Spiele zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

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