Rwe patzt: aufstiegsträume in stuttgart geplatzt!

Rot-Weiss Essen hat im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga einen herben Schlag erlitten. Die Mannschaft von Uwe Koschinat verlor am Samstag beim VfB Stuttgart II mit 1:6 und muss nun bangen, nicht doch noch die Kohlen aus dem Feuer zu ziehen.

Die abwehr ein rätsel – offensiv kraftlos

Die abwehr ein rätsel – offensiv kraftlos

Drei Spiele ohne Sieg, das ist eine bittere Bilanz für die Rot-Weissen. Gegen Stuttgart fehlte jegliche Abstimmung in der Hintermannschaft, während die Offensive an ihren Möglichkeiten kratzte. Bereits zur Pause deutete alles auf eine Demütigung hin: Zwei Gegentore und eine erschreckende Passivität prägten die Essener Leistung.

Der VfB Stuttgart II, der zuvor selbst mit Personalsorgen zu kämpfen hatte, nutzte die Schwächen der Gäste eiskalt aus. Besonders Mohamed Saloh brillierte mit einem lupenreinen Hattrick. Die Essener Defensive wirkte wie ein Sieve, ließ jeden Konter durchlaufen und bot den Stuttgartern zu viel Raum.

Koschinats Frust war deutlich spürbar: „Wir haben uns heute von Stuttgart überrollen lassen. Das war keine Leistung, die wir zeigen wollen.“ Die fehlende Leidenschaft und der mangelnde Einsatzwillen waren offensichtlich. Einmal mehr offenbarte die Mannschaft eine erschreckende Anfälligkeit in der Defensive.

Doch es gibt auch Lichtblicke: Der MSV Duisburg könnte am Sonntag mit einem Sieg im Topspiel gegen Energie Cottbus den Platz des VfL Osnabrück als Zweiter einnehmen. Das bedeutet für RWE: Der Druck steigt, und die Konzentration muss nun voll auf das nächste Spiel gegen den SC Verl am kommenden Samstag gelegt werden. Sollten die Essener auch hier patzen, könnte der Traum vom Aufstieg in weite Ferne rücken.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Vor drei Spieltagen hatte Essen noch einen komfortablen Vorsprung von vier Punkten auf dem dritten Platz. Nun ist die Ausgangslage völlig anders. Die Frage ist, ob die Mannschaft von Uwe Koschinat die Nerven behält und die notwendige Energie freisetzen kann, um den Abwärtstrend zu stoppen. Denn eines ist klar: In der 3. Liga ist nichts mehr garantiert.